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Nach Mass gefertigte Schuhe sind gefragt

Im grossen Über­angebot an konfektionierten Kleidern und Schuhen gibt es eine Gegenbewegung: Massanfertigungen sind im Trend.

Massanfertigungen einfach gemacht: Frank Flügel greift auf eine Bibliothek von 50 Standardleisten zurück.
Massanfertigungen einfach gemacht: Frank Flügel greift auf eine Bibliothek von 50 Standardleisten zurück.
Patrick Gutenberg

Mitten in der Manor-Schuhabteilung in Zürich stehen Herren in Businessanzügen auf Socken und blicken gebannt auf ihre Füsse. Frank Flügel, der Gründer von «Redford Custom-made», nimmt Mass: «Konfektionsschuhe kauft man nach der Länge. Für einen richtig passenden Schuh braucht man aber auch die Breite des Fusses, den Umfang am Ballen – der breitesten Stelle –, die Risthöhe und das Fersenmass.» Diese Daten gibt der Experte in einen Computer ein. So findet er den Leisten, der dem Fuss am besten entspricht. «Bei der echten Massfertigung wird der Leisten, das hölzerne Modell des Fusses, für jeden Kunden extra angefertigt. Pro Paar Schuhe entstehen schon mal Kosten von 1500 Franken. Wir greifen auf eine Bibliothek von fünfzig vorgefertigten Standardleisten zurück. Damit decken wir über neunzig Prozent aller Füsse ab.»

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