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Nachbarschaftshilfe im TösstalBrauche Hilfe beim Einkauf, hüte dafür Kinder

Der Wilemer Gemeinderat Sacha Huber will im Tösstal ein Netzwerk zur Nachbarschaftshilfe aufbauen. Das Crowdfunding dazu findet bisher aber wenig Anklang.

Eine der Möglichkeiten, sich bei Kiss zu engagieren: Für oder mit anderen einzukaufen.
Eine der Möglichkeiten, sich bei Kiss zu engagieren: Für oder mit anderen einzukaufen.
Foto: Urs Jaudas

Eine Familie geht mit dem Kinderwagen regelmässig an der Töss spazieren. Weil sie sich sozial engagieren will, nimmt sie einen Bewohner des Pflegeheims Lindenhaus auf den Spaziergang mit. Diese Stunde Freiwilligenarbeit kann sie im System der Kiss Zeitvorsorge Tösstal eintragen – und später einlösen. Beispielsweise für ein Babysitting.

So lautet das Lieblingsbeispiel vom Wilemer Gemeinderat Sacha Huber. Er gleist das Projekt zur Nachbarschaftshilfe mit Zeitrapport-Konzept seit 2017 im Tösstal auf. Selbst sitzt er auch im Beirat der schweizweiten Fondation Kiss. Diese will mit den Zeitgutschriften «eine vierte Vorsorgesäule zur Unterstützung und Begleitung der Nachbarschaft» bilden. So soll die Solidarität über die Generationen hinweg gefördert werden.

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