Rapperswil-Jona

Bruno Hug wartet auf die schriftliche Begründung

Bruno Hug legt vorsorgliche Berufung gegen seine Verurteilung wegen übler Nachrede ein.

Wegen übler Nachrede verurteilt: Verleger der Gratiszeitung «Obersee Nachrichten», Bruno Hug.

Wegen übler Nachrede verurteilt: Verleger der Gratiszeitung «Obersee Nachrichten», Bruno Hug. Bild: Archiv Sabine Rock

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Vor einer Woche wurde Bruno Hug, Verleger der Obersee-Nachrichten (ON), vom Kreisgericht See-Gaster wegen übler Nachrede verurteilt. Es ging dabei um einen Artikel und Kommentar, welchen Hug zu einem Kesb-Fall geschrieben hatte. Darin warf er einem von der Kesb eingesetzten Beistand vor, er habe sein Mündel gedrängt, Papiere zu unterschreiben, um aus einer psychatrischen Klinik entlassen zu werden. Hug deutete an, dass es sich dabei um Erpressung handeln könnte.

Zudem warf er dem Beistand vor, seinem Mündel de facto Kundendossiers gestohlen zu haben. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass es sich im betreffenden Fall um üble Nachrede handelt. Es verurteilte Hug daher zu einer bedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu 440 Franken.

Urteilsbegründung studieren

Auf Nachfrage der ZSZ möchte Bruno Hug noch nicht bestätigen, dass er das Urteil weiterziehen wird: «Ich warte zuerst die schriftliche Begründung des Urteils ab.» Um dieses zu erhalten, musst er vorsorgliche Berufung einlegen. Hug erklärt, er wolle den Fall noch genauer studieren, denn es gäbe zahlreiche Akten dazu. Er fügt allerdings hinzu, dass er bereits eine relative klare Meinung zur Sachlage habe. Wann Hug das schriftliche Urteil erhält, ist noch unklar.

(Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 26.01.2017, 17:48 Uhr

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