Opfikon

Brand in Tiefgarage im Glattpark: 20 Personen evakuiert

In der Tiefgarage einer Wohnüberbauung im Glattpark hat es am Montagmorgen gebrannt. 20 Personen mussten kurzzeitig evakuiert werden. Der Sachschaden ist beträchtlich.

Tiefgaragenbrand im Glattpark mit Folgen: Der Sachschaden beträgt über 200000 Franken, 20 Anwohner mussten vorübergehend evakuiert werden.

Tiefgaragenbrand im Glattpark mit Folgen: Der Sachschaden beträgt über 200000 Franken, 20 Anwohner mussten vorübergehend evakuiert werden. Bild: Kantonspolizei Zürich

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Durch den Brand entstand nach Angaben der Kantonspolizei Zürich ein Schaden von über 200'000 Franken entstanden. Eine Person musste wegen einer leichten Rauchgasvergiftung medizinisch betreut werden.

Wie die Polizei mitteilt, wollte ein Autofahrer kurz vor 8 Uhr aus der Tiefgarage der Wohnüberbauung im Glattpark fahren. Nachdem er das Fahrzeug gestartet hatte und losgefahren war, stellte er eine starke Rauchentwicklung sowie Feuer fest.

Der Lenker versuchte die Flammen mit einem Feuerlöscher aus der Tiefgarage zu löschen. Trotz des Löschversuches geriet das Fahrzeug in Vollbrand. Der Mann informierte den Hauswart und die Rettungskräfte. Bei den Löschversuchen zog er sich eine leichte Rauchgasvergiftung zu und musste durch die ausgerückten Rettungssanitäter kurzzeitig betreut werden.

70 Fahrzeuge beschädigt, Anwohner evakuiert

Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen und führte den Rauch aus der Sammelgarage ab. Nebst dem ausgebrannten Auto wurden rund 70 weitere Personenwagen sowie die Garage durch Hitze, Russ und Rauch beschädigt. Die Schadenshöhe wird auf über 200'000 Franken geschätzt. Etwa 20 Bewohner der angrenzenden Mehrfamilienhäuser mussten kurzzeitig evakuiert werden; sie konnten wenig später wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Ursache des Feuers ist noch unbekannt und wird durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich abgeklärt.

Nebst der Kantonspolizei Zürich standen die Stützpunktfeuerwehr Opfikon, eine Patrouille der Kommunalpolizei Opfikon sowie ein Rettungswagen von Schutz & Rettung im Einsatz. (mst)

Erstellt: 31.10.2016, 14:38 Uhr

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