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Singen in Zeiten von CoronaChöre in Winterthur haben Angst vor den Proben

Der Bundesrat erlaubt ab dem 6. Juni wieder Chorproben. Der Entscheid löst aber nicht nur Freude aus. Viele Chöre befinden sich in einer Zwickmühle.

Dieses Bild gehört bis auf weiteres der Vergangenheit an: Die Schweizerische Chorvereinigung empfiehlt bei Chorproben einen Abstand von «mindestens zwei Metern» zur nächsten Person.
Dieses Bild gehört bis auf weiteres der Vergangenheit an: Die Schweizerische Chorvereinigung empfiehlt bei Chorproben einen Abstand von «mindestens zwei Metern» zur nächsten Person.
Foto: Markus Hubacher

Doris Coray hat ein Problem. Eines, das offenbar nur schwer zu lösen ist. Die Präsidentin des Frauenchors Wülflingen freut sich zwar, dass der Bundesrat grünes Licht für die Chorproben gegeben hat. «Dennoch ist es für mich derzeit völlig offen, wann sich unser Chor wieder zu Proben treffen kann und soll.» Die Vorstellung, dass jemand im Frauenchor das Coronavirus haben könnte und dann die anderen Chormitglieder ansteckt, macht ihr zu schaffen. «Das wäre wirklich ganz schlimm», sagt Coray, die den Frauenchor seit elf Jahren «mit viel Herzblut» präsidiert. «Denn der Chor ist mein Baby.»

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