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«Ich habe mich umgedreht, da hörte ich das Kind schreien»

In einem Hort hatte sich ein fünfjähriges Mädchen schwer mit heissem Wasser verbrüht. Die Betreuerin ist nun verurteilt, aber nicht bestraft worden.

Das Mädchen wird das Leben lang an den Folgen des Unfalls leiden. Am Hals, Oberarm, an der Brust und Schulter hat es Verbrennungen zweiten und dritten Grades erlitten. 12 Prozent der Körperoberfläche seien betroffen, sagte der Anwalt der Geschädigten am Bezirksgericht Zürich.

Er sprach von Entstellungen und davon, dass die Ärzte noch nicht abschätzen könnten, wie oft sich das Mädchen mit dem Wachstum noch behandeln lassen müsse. Er sagte aber, es gehe nun nicht um die Bestrafung der Beschuldigten oder das Strafmass, sondern um eine Verurteilung und die Frage, wer dafür hafte.

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