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Ludwig Minelli spielt Ping Pong mit dem Bundesstrafgericht

Ein vier Jahre altes Flugblatt gegen Regierungsrätin Silvia Steiner beschäftigt die Justiz noch immer.

Ludwig Minelli (r.) und sein Anwalt wollen vor Obergericht einen Freispruch erreichen.
Ludwig Minelli (r.) und sein Anwalt wollen vor Obergericht einen Freispruch erreichen.
Keystone

Wegen eines Wahlkampf-Flyers aus dem Jahr 2015 stand Ludwig Minelli, Jurist und Gründer der Sterbehilfeorganisation Dignitas, gestern vor dem Zürcher Obergericht. Der Flyer, der vor den Zürcher Regierungsratswahlen 2015 an alle Haushalte im Kanton verteilt wurde, hatte Regierungsratskandidatin Silvia Steiner (CVP) im Visier. Sie wurde für ihre Haltung zum Thema Sterbehilfe kritisiert. Auch ihr Werdegang wurde hinterfragt. «Eine Affäre um Trunkenheit am Steuer, bei der es um ihren damaligen Ehemann ging, führte nach nur drei Jahren zu ihrem Rauswurf aus der Stadtpolizei Zürich», hiess es in dem Flyer.

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