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Stalking-Schutz wird ausgebaut

Belästigungen und Ähnliches sollen künftig generell von der Polizei geahndet werden können. Neu werden die Massnahmen auch auf Nachbarn und Bekannte ausgedehnt.

Auflauern, ausspionieren, nachstellen: Die Gesetzgeber nehmen Stalker ins Visier.
Auflauern, ausspionieren, nachstellen: Die Gesetzgeber nehmen Stalker ins Visier.
Mischa Christen

Fast alle Parteien im Kantonsrat haben sich gestern klar den Ausbau des Schutzes vor Stalking ausgesprochen. Sie wollen das Gewaltschutzgesetz entsprechend verschärfen. Lediglich die Grünen und die männliche Hälfte der AL-Fraktion waren dagegen.

Stalking liegt gemäss dem verschärften Gesetz vor, wenn jemand durch mehrmaliges Belästigen, Auflauern, Nachstellen oder Drohen in seiner Handlungsfreiheit beeinträchtigt oder gefährdet wird. In solchen Fällen kann die Polizei Schutzmassnahmen anordnen: Sie reichen von der Wegweisung von Stalkern über Rayon- bis hin zu Kontaktverboten und dürfen bis zu 14 Tage dauern. Parallel dazu können Stalking-Opfer gerichtlich gegen Stalker vorgehen.

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