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Schwere KriseCorona kostet die Weltwirtschaft 28’000’000’000’000 Dollar

Die Pandemie verursacht weltweit schwere wirtschaftliche Schäden, unter denen die Bevölkerung jahrelang zu leiden haben wird. Viele Länder, darunter die Schweiz, werden das Vorkrisenniveau bis 2025 nicht mehr erreichen.

Wegen der Corona-Krise könnten 90 Millionen Menschen in extreme Armut zurückfallen: Gita Gopinath, Chefökonomin des Internationalen Währungsfonds.
Wegen der Corona-Krise könnten 90 Millionen Menschen in extreme Armut zurückfallen: Gita Gopinath, Chefökonomin des Internationalen Währungsfonds.
Foto: EPA

Am Donnerstag hat die KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich ihre neue Prognose veröffentlicht. Die Wirtschaft soll demnach im laufenden Jahr um 3,6 Prozent schrumpfen. Im Sommer hatte die KOF noch mit einem Minus von 4,7 Prozent gerechnet. Doch mit den rasant steigenden Infektionszahlen schwindet die Zuversicht in der Wirtschaft.

Darauf deuten zumindest die neuesten Vorausschätzungen des Einkaufsmanagerindex für den Oktober. Die weltweite Befragung von Einkaufsmanagern durch den Datendienstleister IHS Markit liefert einen der verlässlichsten Frühindikatoren für die Konjunktur. Es sieht nicht gut aus: Erstmals seit Juni signalisiert der Frühindikator für die Eurozone wieder ein Schrumpfen der Wirtschaft.

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