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Corona-Angst: Winterthurer rufen Tel. 143 an

Die Angst vor dem Corona-Visus merkt auch die Dargebotene Hand. Winterthurerinnen und Winterthurer suchen aktuell vermehrt die Telefonseelsorge.

In Winterthur haben die Seelsorger der Dargebotenen Hand mehr zu tun als üblich.
In Winterthur haben die Seelsorger der Dargebotenen Hand mehr zu tun als üblich.
Symbolbild, Keystone

Das Corona-Virus macht vielen Angst. Das belegen nicht zuletzt die Hamsterkäufe. Einzelne fühlen sich von dieser Angst so gelähmt, dass sie Hilfe suchen. Das spürt auch die Telefonseelsorge (Tel. 143). «Wir haben in den letzten Tagen sowohl bei der Chat-Beratung als auch über Telefon vereinzelt Anfragen zum Thema ‘Coronavirus’ erhalten», sagt Marianne Aebli, Co-Leiterin bei der Regionalstelle der Dargebotenen Hand Winterthur, Schaffhausen und Frauenfeld. Im Vordergrund der Gespräche stehe die Unsicherheit und Ohnmacht, die das Virus bei manchen auslöse.

«Wir nehmen die Ängste der Leute, die sich an uns wenden, sehr ernst», sagt Aebli. «Wir hören ihnen zu und versuchen im Gespräch herauszufinden, was hilfreich sein könnte, damit den Ängsten etwas entgegengesetzt werden kann.» Vielen tue es einfach gut, dass sie mit jemandem über ihre Furcht reden könnten, meint Aebli. Wenn es um Gesundheitsfragen gehe, so verweise man an die offiziellen Stellen und mache auf Selbstschutz-Massnahmen aufmerksam.

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