Zum Hauptinhalt springen

Kommentar zum KulturbetriebDanke, liebes Theater

Es ist teuer, es ist umständlich, aber sie tuns trotzdem: Die Theater laden zur Vorstellung während Corona. Gut so!

Willkommen zum Theater mit strengen Schutzkonzepten: Schauspieler Gottfried Breitfuss empfängt im Schiffbau zu den «Corona-Passionsspielen» in einer Sicherheitskugel.
Willkommen zum Theater mit strengen Schutzkonzepten: Schauspieler Gottfried Breitfuss empfängt im Schiffbau zu den «Corona-Passionsspielen» in einer Sicherheitskugel.
Foto: Gina Folly

Und sie spielen trotzdem! Als Erstes meldete sich am Mittwoch nach der Corona-Medienkonferenz des Bundes das Theater St. Gallen – ein grosses Dreispartenhaus mit Oper, Schauspiel, Tanz und Konzerten. Man sei «der tiefen Überzeugung, dass die Kultur für den Menschen gerade in aussergewöhnlichen Zeiten wie diesen von enormer Bedeutung ist». Die St. Galler machen weiter, egal, wie heftig jede einzelne Vorstellung für die Bühnenfinanzen zu Buche schlägt, wenn nur 50 Besucher zulässig sind. Egal, wie kompliziert sich nun Umbuchungs- und Raumlogistik gestalten und wie aufwendig das Schutzkonzept ist.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.