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Hilfe für BetriebeDas Geld ist da – aber es kann nicht fliessen

Der Bundesrat verstärkt die Härtefallhilfe für die Wirtschaft. Das Problem: Er setzt auf ein Instrument, das klammen Betrieben in den Kantonen Zürich und Bern nichts bringt. Vorerst jedenfalls.

«Das braucht seine Zeit»: Der Zürcher Finanzdirektor Ernst Stocker (links) erklärt neben Finanzminister Ueli Maurer, warum Zürcher Firmen noch bis zu zwei Monate auf die Härtefallhilfe warten müssen.
«Das braucht seine Zeit»: Der Zürcher Finanzdirektor Ernst Stocker (links) erklärt neben Finanzminister Ueli Maurer, warum Zürcher Firmen noch bis zu zwei Monate auf die Härtefallhilfe warten müssen.
Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Es brauchte so einiges. Zahllose Hilferufe, offene Briefe und Appelle. Eine Flut von Mails und Briefen an Bundespräsident Guy Parmelin. Einzelne besonders verzweifelte Unternehmer leisteten sogar zivilen Ungehorsam. Und am Ende hat der Druck gewirkt.

Am Vorabend eines neuen harten Lockdown eilt der Bundesrat der Wirtschaft zu Hilfe. Nach langem Zögern und einem epischen Seilziehen innerhalb der Verwaltung hat die Landesregierung am Mittwoch entschieden, ihr Härtefallprogramm zu verstärken und zu vereinfachen. Es gibt erstens mehr Geld. Und zweitens tiefere Hürden und weniger Bürokratie für dessen Bezug.

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