Zum Hauptinhalt springen

Hotellerie in Winterthur«Das Geschäft ist praktisch zusammengebrochen»

Die Winterthurer Hotellerie leidet erneut stark unter den coronabedingten Reiseeinschränkungen. Gemäss Prognose der Tourismusbranche braucht sie einen langen Atem.

«Das Geschäft ist praktisch zusammengebrochen, wieder nahe am Frühling», sagt David Berger vom Depot Hostel auf dem Lagerplatz.
«Das Geschäft ist praktisch zusammengebrochen, wieder nahe am Frühling», sagt David Berger vom Depot Hostel auf dem Lagerplatz.
Foto: Marc Dahinden

Die zweite Welle der Corona-Pandemie trifft neben den Gastronominnen die Hotelbetreiber besonders hart. Der Tourismus ist eingeschlafen, Geschäftsreisen werden auf ein Minimum reduziert. Viele Hoteliers überlegen sich darum neue Konzepte, wie die leer stehenden Zimmer noch genutzt werden könnten.

So auch David Berger vom Depot 195 Hostel auf dem Lagerplatz und ehemaliger AL-Gemeinderat. Man prüfe Alternativen, sagt er. «Doch die meisten Ideen bringen uns nicht weiter.» Nachdem das Geschäft im Frühling «zum Stillstand» gekommen war, sei es nur langsam wieder angelaufen. Im Sommer fehlten die Gäste von Anlässen wie den Musikfestwochen, aber auch die Absage von Schulreisen hat das Hostel getroffen. «Unsere Hauptsaison war futsch», sagt Berger.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.