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Millionenkredit für KirchensanierungDas Grossmünster bröckelt

Eines von Zürichs wichtigsten Touristenmagneten wird generalüberholt. Für den Grossmünster-Pfarrer hat das auch eine ethische Dimension.

Die Sanierung des Grossmünsters ab 2022 soll die kirchliche wie auch die touristische Nutzung erleichtern – und die Bausubstanz langfristig sichern.
Die Sanierung des Grossmünsters ab 2022 soll die kirchliche wie auch die touristische Nutzung erleichtern – und die Bausubstanz langfristig sichern.
Foto: Keystone

«Wir wolln uns gerne wagen und unsre Steine tragen aufs Baugerüst.» So heisst es in einem Kirchenlied – und Christoph Sigrist, Pfarrer am Zürcher Grossmünster, nimmt diese Zeilen wörtlich. Baugerüste werden an seinem Wirkungsort bald aufgestellt. Ein Problem damit hat Sigrist nicht, sondern nur gute Erfahrungen, wie er sagt: «Schon in meinem allerersten Pfarramt in Stein SG feierte ich während einer Kirchenrenovation Gottesdienste auf der Baustelle.»

Die Baustelle in Zürichs bedeutendster Kirche wird gross – und sie wird lange bestehen: Von 2022 bis 2027 sieht die kantonale Baudirektion eine etappenweise Sanierung am Grossmünster vor. Seit letzter Woche ist die Ausschreibung öffentlich, mit der das Hochbauamt einen Generalplaner sucht.

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