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Chefärzte-Wechsel beim Kantonsspital Winterthur«Das sind gewichtige Abgänge»

Der Präsident des Zürcher Orthopäden-Verbandes äussert sich im Interview zum Renommee der drei Chef-Orthopäden, die das Kantonsspital in Richtung Privatklinik Lindberg verlassen – und welche Rolle der Lohn in der Branche spielt.

Im Sommer wechseln drei orthopädische Chefchirurgen vom KSW an die Privatklinik Lindberg, wo sie eine eigene Praxis gründen. Foto: Moritz Hager
Im Sommer wechseln drei orthopädische Chefchirurgen vom KSW an die Privatklinik Lindberg, wo sie eine eigene Praxis gründen. Foto: Moritz Hager

Mit Peter Koch, Fabian Kalberer und Markus Pisan verlassen im Sommer gleich drei orthopädische Chirurgen in Chefposition das KSW und wechseln an die Privatklinik Lindberg. Wie schwer wiegt ein solcher Verlust?

Patrick Holzmann: Es sind gewichtige Abgänge. Das sind alles ausgewiesene Spezialisten. Koch und Kalberer haben ihre Ausbildung bei Professor Christian Gerber an der Uniklinik Balgrist gemacht. Gerber ist als Schulter- und Ellenbogenchirurg höchst anerkannt, und zwar international. Unter anderem hat er viermal den Charles S. Neer Award gewonnen, so etwas wie den Oscar unter den Orthopäden. Peter Koch hat auch wissenschaftlich regelmässig publiziert. Kurz: Die drei haben sicher viel dazu beigetragen, dass die Orthopädie beim KSW einen sehr guten Ruf hat.

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