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Klimawandel in SibirienDas Tauen verformt ganze Landschaften

Dieses Satellitenbild zeigt den sibirischen Fluss Ambarnaja bei Norilsk. Die rot gefärbten Bereiche sind mit Diesel verseucht.
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20’000 Tonnen Diesel sind im sibirschen Ort Norilsk ausgelaufen und haben die umliegenden Gewässer verschmutzt. Hier ist eine Ölsperre zu sehen.

Temperaturen steigen in der Arktis schneller als im Rest der Welt

Auf dieser Fläche werden in kürzester Zeit Reservoirs angelegt, um das verseuchte Flusswasser zu reinigen.

Wenn der Permafrostboden schmilzt und Methan unter der Erde freisetzt, steigt der Druck und sprengt die Bodendecke wie einen Sektkorken.

Gebäude auf Stelzen

Norilsk ist eine Grossstadt, gebaut auf Permafrostboden. Die Gebäude stehen auf Pfählen, weil im ewigen Eis keine Fundamente ausgehoben werden können.

Industrielle Infrastruktur im Wert von mehr als 84 Milliarden US-Dollar wird in Russland durch tauenden Permafrost gefährdet.

Bröckelnde Häuser und verbogene Eisenbahngeleise

7 Kommentare
    Jörg Kramer

    „Dazu kommt: Wenn tauender Permafrost Treibhausgase wie Methan und Kohlendioxid freisetzt, treibt das den Klimawandel noch schneller voran.“ Schlecht bis gar nicht recherchiert. Die Menge an freigesetzten Gasen entspricht einem Vielfachem, von dem, was durch Verbrennung in allen Industrieländern zusammen erzeugt wird. Durch den direkte Aufstieg in höhere Schichten vergrössert sich das Ozonloch über der Arktis. Über den Industrieländern bildet sich hingegen kein Ozonloch, was jedoch sein müsste, wenn die Abgase wirkten.