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Schwarzarbeit in Winterthur«Das war doch nur ein Verwandter von mir»

Ein Kebab-Verkäufer muss über 12’000 Franken zahlen – er hatte illegal ein Familienmitglied beschäftigt. Das komme immer wieder vor, heisst es bei anderen Döner-Lokalen.

«Das fällt meistens nicht auf»: Dass Verwandte in Döner-Lokalen aushelfen, soll regelmässig  vorkommen.
«Das fällt meistens nicht auf»: Dass Verwandte in Döner-Lokalen aushelfen, soll regelmässig vorkommen.
Foto: Keystone

Seit vielen Jahren geschäftet der Mann in der Winterthurer Altstadt als Kebab-Verkäufer, mit wechselnden Angestellten. Mehr als einmal waren in der Küche und an der Theke auch Personen ohne gültige Formulare tätig, nun folgt dafür die Quittung: Wegen wiederholter Beschäftigung von Ausländern ohne Bewilligung muss der Kebab-Verkäufer 12’600 Franken Geldstrafe zahlen. Es ist bereits der dritte Strafbefehl der Staatsanwaltschaft gegen den Mann, bei den ersten zwei waren die Strafen noch bedingt.

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