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Neuer TV-Deal der Super LeagueDem Schweizer Fussball droht der nächste Rückschlag

Der neue Fernsehvertrag der Swiss Football League könnte weniger einbringen als der bestehende. Das hat weniger mit Corona zu tun als mit fehlender Konkurrenz auf dem Markt.

Welcher TV-Anbieter ist in den nächsten Jahren mit seinen Kameras am Spielfeldrand zugegen?
Welcher TV-Anbieter ist in den nächsten Jahren mit seinen Kameras am Spielfeldrand zugegen?
Foto: Gaetan Bally (Keystone)

Es ist die Zeit des Schweigens angebrochen. Eigentlich. «Ich äussere mich zu diesem Verfahren nicht», sagt etwa Heinrich Schifferle, Präsident der Swiss Football League (SFL), am Sportforum Schweiz. «Sie vermuten richtig, dass wir uns dem allgemeinen Branchencredo anschliessen und weder Fragen nach der Strategie noch zum Bieterverfahren beantworten», schreibt der Sportsender Mysports.

Bis Ende Jahr soll der neue Fernsehvertrag für die beiden Profiligen im Schweizer Fussball unterschrieben sein. Da will sich keiner in die Karten blicken lassen. Was trotzdem durchsickert, klingt aus Sicht der Fussballer wenig positiv. Einiges deutet darauf hin, dass der neue TV-Vertrag tiefer dotiert sein wird als der alte. Die Zahlen, die durch die Szene gereicht werden, reichen von einer bis zehn Millionen Franken, die die SFL pro Jahr verlieren könnte.

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