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Drogen in Winterthur«Den Jungen ist kaum bewusst, was in den gestreckten Drogen steckt»

Dem Suchtexperten Beat Furrer bereitet Sorgen, dass Drogen mit bedenklichen Stoffen gestreckt und in gefährlichen Kombinationen konsumiert werden, vor allem von Jugendlichen.

Dealer tragen synthetische Cannabinoide auf legalen Hanf auf: Für die Konsumenten kann das gefährlich enden.
Dealer tragen synthetische Cannabinoide auf legalen Hanf auf: Für die Konsumenten kann das gefährlich enden.
Archivfoto

Eine grosse Gruppe von Jugendlichen im Alter von 16 bis 18 Jahren bereitet Sorgen im Jugendhaus, es wurden auch Spuren von Kokain gefunden. Überrascht Sie das?

Junge Menschen sind häufig risikofreudig in diesem Alter und schätzen die Gefahren und Risiken sehr unterschiedlich ein. Der Konsum von Suchtmitteln kann einen Reiz auslösen, sodass sie die Gefahr einer Vergiftung oder einer Abhängigkeit nicht richtig einschätzen. Das ist an und für sich kein neues Phänomen. Die am weitesten verbreiteten Substanzen unter Jugendlichen sind nach wie vor Alkohol und Cannabis. Es gibt aber einzelne Gruppen, die sich bestimmten Drogen zuwenden, wie in diesem Fall auch Kokain und Ecstasy. Kokain ist günstiger geworden, und die Beschaffung von synthetisch hergestellten Drogen auf dem Schwarzmarkt ist einfacher geworden. Beides begünstigt den Konsum von Jugendlichen.

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