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Insolvente Jet AirwaysDer Airline-Retter aus dem Appenzell

Die einst grösste Fluglinie des Landes ist pleite. Ein Investor aus der Schweiz will sie wiederbeleben.

Florian Fritsch will mit 100 Millionen die einst grösste Airline Indiens wiederbeleben.
Florian Fritsch will mit 100 Millionen die einst grösste Airline Indiens wiederbeleben.

Berglandschaft statt Verkehrschaos, reine Luft statt Smog, Nutztier statt heilige Kuh – viel unterschiedlicher als Appenzell Innerrhoden und Indien geht es kaum. Und doch gibt es einen Zusammenhang zwischen dem beschaulichen Brülisau und dem Land in Südasien: Florian Fritsch. Er will die einst grösste Airline Indiens wiederbeleben: Jet Airways, die 1992 als erste private Fluggesellschaft des Landes den Markt eroberte – und dann an hohen Kosten, viel staatlicher Regulierung und Billig-Konkurrenz scheiterte.

Fritsch ist Deutscher, wohnt in der Schweiz, besitzt aber auch Unternehmen in Liechtenstein und London. In der britischen Metropole etwa die Finanzgesellschaft Kalrock Capital. Und die erhielt diese Woche gemeinsam mit dem indischstämmigen Investor Murari Lal Jalan von der Gläubigerversammlung den Zuschlag für den Kauf der insolventen Jet Airways. Laut indischen Medien sollen sie umgerechnet rund 100 Millionen Franken geboten haben.

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