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Im Cup gegen BaselDer FCW nimmt den nächsten Anlauf

Zum achten Mal insgesamt, zum sechsten Mal in neun Jahren spielt der FCW im Cup gegen den FC Basel – wie üblich als klarer Aussenseiter. Verloren hat er nämlich noch immer, ob im 1/32-Final 1948/49 oder im Final 1975.

Roman Buess (links), ein echter Basler, wird heute in der Startelf des FCW gegen seinen Stammklub stehen. 
Roman Buess (links), ein echter Basler, wird heute in der Startelf des FCW gegen seinen Stammklub stehen. 
Foto: Freshfocus

Einst waren Cupspiele zwischen dem FCB und dem FCW absolute Raritäten. Mal trafen sich die beiden Klubs 1948/49 in einer frühen Runde, mal 1975 im Endspiel. Aber in den vergangenen Jahren wurde das Treffen geradezu zum Automatismus. Wenn sich die beiden Teams an diesem Mittwochabend zu St. Jakob begegnen, werden sie es in neun Jahren zum sechsten Mal tun. Aber eines war immer dasselbe: Die Winterthurer, die einzig 1975 gleichklassig gegen die Basler spielten, strebten als Aussenseiter die Überraschung an. Aber geschafft haben sie die nie.

Immer wieder wurden die Hoffnungen enttäuscht, ob der FCW so gut spielte wie im Halbfinal 2012 oder nach einer beeindruckenden Serie in der Liga antrat wie im Halbfinal im vergangenen Sommer. Aber es änderte sich auch nichts, ob der FCB ein Serienmeister war oder, wie vor allem vor einem halben Jahr, ein Krisenklub, dessen Trainer sich dafür rechtfertigen musste, «nur» Dritter geworden zu sein. Mal, wie eben 2012, beklagten sich die Winterthurer sehr zu Recht, vom Schiedsrichter benachteiligt worden zu sein. Beim letzten Treffen, gingen sie sehr optimistisch ins Spiel, dachte mancher, die Umstände mit all den Basler Schwierigkeiten müssten doch endlich mal die Basis für eine Überraschung sein. Aber allzu viel Zuversicht tut einem Aussenseiter nicht gut. Schon nach fünf Minuten stands 2:0 für den FCB, nach 22 gar 3:0, am Ende 6:1. Dass der FCW insgesamt sicher genauso viele, wenn nicht mehr Torchancen hatte, spielte da keine Rolle mehr.

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