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E-Sports im FussballDer «Fifa»-Boom findet ohne den FCW statt

Vor gut einem Jahr hat der FC Winterthur das Projekt E-Sports gestartet. Rico Hölzel, sein damaliger Spieler, ist in der Zwischenzeit aber anderweitig aufgestiegen.

Rico Hölzel, hier in seinem Arbeitszimmer in Rorbas, erlebt den Corona-E-Sports-Boom in neuen Rollen: Vom Spieler ist er jetzt Fifa-Scout und Trainer geworden.
Rico Hölzel, hier in seinem Arbeitszimmer in Rorbas, erlebt den Corona-E-Sports-Boom in neuen Rollen: Vom Spieler ist er jetzt Fifa-Scout und Trainer geworden.
Foto: Leo Wyden

Der Fussball auf der Schützenwiese steht bekanntlich still. Torhüter Raphael Spiegel geht für ältere Menschen einkaufen, und auf der Geschäftsstelle herrscht Kurzarbeit. Vom Ausbleiben der Sportveranstaltungen profitiert der virtuelle Fussball. Sportwettenanbieter setzen so fest darauf wie nie zuvor (https://www.tagesanzeiger.ch/wenn-sportwetten-fremdgehen-685105173995), die deutsche Bundesliga organisiert gerade ein offizielles Onlineturnier, und auch im Schweizer Fussball gibt es eigentlich bereits einen Meister: Der 24-jährige Mittelfeldspieler Nicola Sutter vom FC Thun hat sich an Ostern den Titel des E-Football Cup ­gesichert. Im Final des Fussballsimulators «Fifa» besiegte er den 23-jährigen YB-Mittelfeldspieler Sandro Lauper.

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