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Urteil weiter gezogenDer Handel mit Hundewelpen sollte ihn von der IV ablösen

Horacio Cortes* wollte sich seine Existenz sichern. Doch das Bezirksgericht Winterthur verurteilte ihn zu einer Busse. Zu Unrecht, wie er findet.

Horacio Cortes* hielt die Welpen einige Tage in seiner Wohnung, bevor er sie an die Käufer weitergab.
Horacio Cortes* hielt die Welpen einige Tage in seiner Wohnung, bevor er sie an die Käufer weitergab.
Foto: PD

Schon vor dem Bezirksgericht Winterthur Ende Februar verstand Horacio Cortes* die Welt nicht mehr. Der Richter bestrafte ihn dafür, dass er einen Hundewelpen hielt – obwohl es dem Tier gut ging und er eine Bewilligung für den Import und das Vermitteln von Hunden vorweisen konnte. Er hatte sich also so verhalten, wie er glaubte, dass es richtig sei. Doch das Gericht kam zu einem anderen Schluss. Es verurteilte ihn wegen Widerhandlung gegen das Tierschutz- und Tierseuchengesetz zu einer Busse von 700 Franken und auferlegte ihm weitere Kosten und Gebühren. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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