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Umfrage zum Treffpunkt in WinterthurDer neue Merkurplatz: «Schäbig» oder «einladend»?

Vor drei Monaten wurde der neu gestaltete Platz vor dem Manor eingeweiht. Das Provisorium mit Holzbalken und Pflanzentrögen bleibt voraussichtlich zehn Jahre lang stehen. An ihm scheiden sich die Geister.

Mittagessen im «Urban Forest»: Nicht alle mögen das Provisorium. Viele fühlen sich aber auch wohler als auf dem Merkurplatz mit den Betonrondellen.
Foto: Marc Dahinden
Mittagessen im «Urban Forest»: Nicht alle mögen das Provisorium. Viele fühlen sich aber auch wohler als auf dem Merkurplatz mit den Betonrondellen.
Foto: Marc Dahinden
Landbote

Ob in den Leserbriefen oder live vor Ort: Zum neu gestalteten Merkurplatz mit seinem «Urban Forest» hat praktisch jede und jeder eine Meinung. «Die gelobten Käferholzbänke würden eher in den Zoo passen. Man sitzt unbequem und ohne Lehne. Ältere Leute sieht man fast gar nie sitzen», schrieb ein Leser etwa. Man fühle sich «wie im Urwald» und werde eingeladen, den «Pavillon ohne Sitzbänke» anzustarren.

Architekten kritisierten das Vorgehen des Stadtrates im Landboten lautstark als «Hauruck-Aktion». Andere vermissen die Beton-Sitzringe des Winterthurer Architekten Arnold Amsler. Sie fassen sich an den Kopf, dass 14 Platanen ausgegraben und durch mit Spannsets zusammengebundene Pflanzentröge ersetzt wurden – die bereits Rost ansetzen.

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