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Kolumne Hans Ulrich ObristDer schönste Ofen der Welt

Es gibt Kunst, die sich auch im Alltag ganz nützlich macht.

«Lluvia, Vapor y Velocidad» (Regen, Dampf und Geschwindigkeit) lautet der Name dieser Installation von Gabriel Chaile aus dem Jahr 2019.
«Lluvia, Vapor y Velocidad» (Regen, Dampf und Geschwindigkeit) lautet der Name dieser Installation von Gabriel Chaile aus dem Jahr 2019.
Foto: Andrea Rossetti, Courtesy of ChertLüdde, Berlin and Heni Artists Agency, London

Vor kurzem wurde ich gefragt, ob ich den argentinischen Künstler Gabriel Chaile auf Spanisch interviewen möchte. Ich habe spontan zugesagt, wohl wissend, wie das enden wird. Denn mit dem Spanischen ist es bei mir so: Ich habe es in der Schule gelernt und kontinuierlich gepflegt; ich spreche also Spanisch. Wenn ich dann allerdings ein Gespräch beginne, merke ich jedes Mal, dass ich es doch nicht spreche.

Wie das? Das liegt daran, dass ich unfähig bin, sowohl gut Italienisch als auch gut Spanisch zu sprechen. Jeder spanische Satz führt zu einem Gerangel in meinem Kopf, bei dem die spanische gegen die italienische Seite kämpft – und verliert.

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