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Kolonialgeschichte in NordeuropaDer Statuenstreit erreicht Grönland

Ein Denkmal verärgert die Eingeborenen in der Hauptstadt Nuuk. Nun beginnt auch Dänemark, zu dem die Insel gehört, über seine koloniale Vergangenheit zu debattieren.

Seinetwegen kochen alte Ressentiments wieder hoch: Die verschmierte Hans-Egede-Statue über der grönländischen Hauptstadt Nuuk.
Seinetwegen kochen alte Ressentiments wieder hoch: Die verschmierte Hans-Egede-Statue über der grönländischen Hauptstadt Nuuk.
Foto: Christian Klindt Soelbeck (Keystone)

«Inuit lives matter», schrieb ein dänischer Kommentator, nachdem Aktivisten in Grönland am vergangenen Sonntag die Statue des dänisch-norwegischen Pfarrers und Kolonisatoren Hans Egede mit Farbe beschmiert hatten und sie in grossen Lettern mit dem Wort «Decolonize versahen. «Entkolonisieren» also. Mit einem Mal ist die Debatte über die Kolonialvergangenheit auch im Königreich Dänemark angekommen, zu dem das autonome Grönland noch immer gehört.

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