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Wirtschaft in WinterthurDesignwerk zieht Standorte zusammen

Die GmbH wird zur AG und zügelt vom Lagerplatz nach Wülflingen, wo fortan Elektro-LKW-Motoren entwickelt und gebaut werden. Bald sind die E-Abfallwagen auch in Winterthur unterwegs.


40-Tönner mit  Elektro-Power: Der E-Sattelschlepper Futuricum, entwickelt von Designwerk in Winterthur.
Foto: Marc Dahinden

40-Tönner mit Elektro-Power: Der E-Sattelschlepper Futuricum, entwickelt von Designwerk in Winterthur.
Foto: Marc Dahinden

Die Muttergesellschaft von Designwerk Technologies wird von einer GmbH zur einer Aktiengesellschaft und zieht vom Lagerplatz an ihren zweiten Standort in Wülflingen, wo Entwicklung und Produktion zusammengezogen werden. Die Firma entwickelt Batterien und Schnellladegeräte, aber auch Sattelzugmaschinen für E-LKW. Zudem sind erste Prototypen von Elektro-Müllfahrzeugen der Tochterfirma Futuricum bereits seit 2018 im Einsatz, unter anderem in Thun, Neuenburg, sowie Lausanne, und in den nächsten Wochen auch in Winterthur, leise und abgasfrei.

Diesen Winter sollen zudem die ersten 40 Tonnen schweren Beton-Fahrmischer ausgeliefert werden, fünfachsig und angetrieben von einem 680 PS und 500 Kilowatt-starken Elektromotor. Die Wagen sind in der Anschaffung zwar doppelt so teuer wie ein vergleichbarer Diesel, gemäss Futuricum dafür im Unterhalt 80 Prozent günstiger.

Das Unternehmen wächst. 2019 holte es mit einem Plus von 30,2 Vollzeitstellen in einem Jahr den zweiten Platz des lokalen Stellenschafferpreises. In den nächsten vier Jahren, so die Ankündigung, will Designwerk auf rund 100 Angestellte wachsen.