Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen
Werbung
Weiter nach der Werbung

Nach Taliban-MachtübernahmeChaotische Szenen am Flughafen von Kabul

Am Flughafen in Kabul versuchten Tausende Afghanen, aus dem Land zu fliehen.
Weiter nach der Werbung
Weiter nach der Werbung

«Wir setzen alles daran, eine Ausreise zu ermöglichen»

Ein US-Soldat steht Wache beim Flughafen.
Ein Airbus A400M der Deutschen Luftwaffe macht sich auf den Weg nach Afghanistan, um Deutsche Staatsangehörige und lokale Mitarbeitende zu evakuieren.

AFP/red

11 Kommentare
Sortieren nach:
    Jörg Keller

    Auch wenn man (derzeit wohl zu einer kleinen Minderheit gehört und) den Abzug aus Afghanistan immer noch als richtig sieht, so scheint dieser

    a) recht naiv geplant gewesen zu sein,

    b) von der afghanischen Regierung (einigermassen nachvollziehbar) nicht unterstützt worden zu sein und

    c) die vielen Tausenden Helfer und ihre Familien komplett ignoriert zu haben.

    Nun sprechen hier schon seit Wochen... und seit gestern immer mehr alle von den "Flüchtlingen". Und , in der Tat, sind diese Leute nun auf der Flucht, weil sie vermutlich zu Recht um ihr nacktes Leben fürchten (sie kennen die Taliban). Und nun sprechen wir über sie wie über die meisten "Flüchtlinge" als Bittsteller, die womöglich doch "nur das Geld" im Sinn haben. Das ist schon bei "normalen Flüchtlingen" oft eine schändliche Unterstellung... tun wir doch auch vieles vor allem wegen "dem Geld"... z.B. als Expat eine super Stelle irgendwo im Ausland anstreben.

    Im Falle von Afghanistan und den dortigen lokalen Helfern der Nato-Kräfte kommt oben drauf noch ein schlimmer Faktor dazu: Sie fürchten um ihr Leben, weil sie mit UNS, also den WESTLICHEN STAATEN gearbeitet haben und an uns geglaubt haben. Wir sind also mit ein wichtiger Grund dafür, dass sie nun mit Verfolgung und schlimmeren rechnen müssen. So sollten wir sie auch nicht als Flüchtlinge aufnehmen, sondern als Verbündete in einem verlorenen Krieg (Wir gewinnen zusammen und verlieren zusammen). Sollte es nun bitter ausgehen... möge uns Gott vergeben.