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Zweifel an russischer Impfstoffstudie«Die Daten wirken, als wären sie mit Photoshop bearbeitet worden»

Einer der ersten zugelassene Corona-Impfstoffe: «Sputnik V» vom Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau.
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Studienautor: Es gibt keine Fehler in den Daten

Letzte Testphase gestartet

sho

31 Kommentare
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    Alexander Nater

    Die ganze Geschichte ist übrigens ein Musterbeispiel wie sich Forscher zur eigenen Profilierung zu einer Politisierung des wissenschaftlichen Prozesses hinreissen lassen. Das übliche Vorgehen wäre gewesen, einen "Correspondence"-Artikel beim The Lancet einzureichen. Der zuständige Editor hätte diesen dann geprüft und falls relevante Bedenken vorliegen, wären die Autoren der Studie aufgefordert worden eine Antwort zu verfassen. Beides zusammen wäre dann zeitgleich veröffentlicht und den Medien zugänglich gemacht worden. Hier hat man es aber offenbar für notwendig erachtet einen offenen Brief zu verfassen und diesen vorab breit in den Medien zu streuen. Zeitgleich haben einige der Verfasser des offenen Briefes gegenüber den Medien höchst reisserische und unseriöse Aussagen gemacht. Die Verfasser taten dies wohlwissend, dass die meisten Medien nicht über die später veröffentlichte Antwort der Studienautoren berichten würden. Damit wurde der übliche wissenschaftliche Diskurs empfindlich gestört und in der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt, dass die Ergebnisse der Studie manipuliert wurden.