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Zunahme psychischer ErkrankungenDie Diagnose ist die Krankheit

Äusserst erfolgreiche Serie über Kommunikationskranke: Jim Parsons spielt Sheldon Cooper in «The Big Bang Theory».
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Immer mehr psychische Probleme

Fast jede psychiatrische Diagnose lässt sich hinterfragen.

Ist Burn-out eine Krankheit?

Ist nicht der Mensch, sondern die Gesellschaft krank?

79 Kommentare
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    michael vogt

    eine diagnose soll zugleich therapie sein. zb ist depression für jemand mit hysterischen phänomenen eine gute diagnose, auch wenn sie oder er nicht gefährdet ist, in ein loch zu fallen und nicht mehr hinauszukommen, weil sie sich wie ein dach über die symptomatik legt. nachteil wären dann animationen, die weiter in das hysterische hineintreiben. als alternative zu hochsensibilität: parasensibilität, weil diese diagnose das ganze etwas herunternimmt und nicht noch mehr in die symptomatik hineintreibt. ärger bereitet mir seit langem, wenn, wie neulich in einem interview dieser zeitung, gesagt wird, jugendliche hätten "keine perspektive", weil sie keine job haben. es gibt andere "perspektiven" als die, dass man "anschluss" findet und andere optionen des selbstbewusstseins als die, dass man "gebraucht" wird. diese müssen dann nicht immer gleich "spirituell" sein. gleich zwei i nacheinander sind gerade für empfindlichere eine zumutung. in der frage nach einer umfassenderen hermeneutik, die die bedeutung zb der psychosozialen ideologie nicht verkennt, ihr aber nicht einfach nachrennt, hätten die medien einiges zu sagen, versagen aber leider zu oft.