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Kolumne Christian SeilerDie Eier tunen

Manchmal muss man Gewohntes nur ein klein wenig anders machen – und es öffnet sich die Tür zu einer anderen Geschmackswelt.

Einmal Eier wie Ottolenghi sie mag (Vordergrund), in der Jakobsmuschel liegt ein Ei mit Steinpilzen, die anderen Eier sind für Einsame im Glück.
Einmal Eier wie Ottolenghi sie mag (Vordergrund), in der Jakobsmuschel liegt ein Ei mit Steinpilzen, die anderen Eier sind für Einsame im Glück.
Bild  Silvio Knezevic

Kein kulinarisches Bedürfnis ist so gross wie jenes, etwas Einfaches mit ein paar Handgriffen zu verbessern. Manchmal – eigentlich ziemlich oft – reicht es schon, ein paar Spritzer Zitrone über das gebratene oder geschmorte Gemüse zu träufeln, mit ein paar Flocken Meersalz nachzuwürzen oder eine Suppe mit wenigen Chiliflocken unterhaltsamer zu machen.

Für heute habe ich mir vorgenommen, die vielleicht einfachsten Gerichte, die wir regelmässig in der Küche herstellen, zu tunen: also mit Heckspoiler und vielleicht sogar einem kleinen Airbrush-Artwork zu versehen – Automechaniker wissen genau, was ich meine. Es geht um die Eierspeise. Normalerweise: Butter in die Pfanne, Eier dazu, salzen, essen. Das geht aber auch anders, origineller, poetischer.

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