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Theater trotz CoronaDie Emanze aus dem Heimatroman

Die «Geier-Wally», eine tragikomische Geschichte mit Happy End, ist zweimal im Figurentheater zu erleben.

Annika Pilstl als Walburga Stromminger alias Wally.
Annika Pilstl als Walburga Stromminger alias Wally.
Foto: Dirk Wildt

Was für Figuren das sind, ist klar: Die Frau ist eine starke Frau, der Jäger ist wild, der Vater ein Tyrann und der Nebenbuhler ein Intrigant. Es geht um eine Frau, die umgeben ist von Männern und sich emanzipiert; Ort der Handlung ist ein Wirtshaus in Tirol. Die «Geier-Wally», ein Heimatroman aus dem 19. Jahrhundert, kam beim Publikum an. Er wurde mehrfach verfilmt, zuerst 1921, zuletzt in einer Fernsehproduktion der ARD von 2005. Ein Duo aus Deutschland bringt die Story nun auf die Bühne des Figurentheaters.

Die Exen aus Neuhaus am Inn, das sind Dorothee Carls und Annika Pilstl. Sie freuen sich auf die beiden Vorstellungen umso mehr, als sie in Deutschland zurzeit nicht mehr auftreten können: Dort wurden gerade alle Theater geschlossen. In der Schweiz gilt eine Obergrenze von 50 Zuschauerinnen und Zuschauern. Im Figurentheater mit seinen 60 bis 70 Plätzen für Erwachsene geht das gut.

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