Zum Hauptinhalt springen

Historische Postkarten aus WinterthurDie Erfindung der Industriestadt

Nicht nur die Fabriken, sondern auch die Selbstdarstellung machten Winterthur zur Industriestadt. Die Historikerin Laura Fasol zeigt in ihrer Dissertation, wie die Stadt diese Identität um die Jahrhundertwende gezielt konstruierte.

Die rauchenden Schornsteine von Winterthur in der Nacht. Um die Jahrhundertwende herum versandte Postkarte aus der Serie des Winterthurer Lithografen Heinrich Schlumpf, die verschiedene Städte bei Mondschein zeigt.
Die rauchenden Schornsteine von Winterthur in der Nacht. Um die Jahrhundertwende herum versandte Postkarte aus der Serie des Winterthurer Lithografen Heinrich Schlumpf, die verschiedene Städte bei Mondschein zeigt.
Foto: Bildarchiv Stadtbibliothek

«In das Landschaftsbild hinein drängen sich etwas prätentiös als Wahrzeichen der Industriestadt, aber ohne Schaden für den Gesamteindruck, die zahlreichen Hochkamine der industriellen Etablissemente», konnte man zu Beginn des 20. Jahrhunderts im «Geografischen Lexikon der Schweiz» lesen. Wie rauchende Fabrikschlote zum Wahrzeichen der Stadt werden konnten, zeigt die Historikerin Laura Fasol in ihrer Dissertation, die kürzlich unter dem Titel «Stadtgestalt und Stadtgesellschaft» erschien. Darin vergleicht sie anhand von Postkarten und anderen Publikationen, wie verschiedene Städte um 1900 ihre Identität konstruierten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.