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Sozialhilfemissbrauch in Winterthur«Die Fälle fliegen früher auf als bisher»

«Wir sind nicht dazu da, die Leute rundum zu überwachen»: Nicolas Galladé, Vorsteher Departement Soziales.

Herr Galladé, der Anteil unrechtmässiger Sozialhilfebezüge in Winterthur stieg letztes Jahr von 6,2 auf 7,3 Prozent. Nur weil die Sozialen Dienste engmaschiger kontrolliert haben?

Nicolas Galladé: Davon gehen wir aus. Es ist ein bisschen wie bei Corona. Wer mehr testet, sieht auch mehr Fälle. Dass seit 2019 sämtliche Sozialhilfefälle einer jährlichen internen Revision unterzogen werden, zeigt also Wirkung. Für die Verdichtung dieser unspektakulären, aber effektiven Kontrollarbeit mussten wir «nur» eineinhalb Stellen aufstocken, welche wir mehrheitlich durch interne Ressourcenverschiebungen kompensieren konnten.

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