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Wahlen neuer Friedensrichter«Die Fälle werden immer komplizierter»

Am 7. März werden die Friedensrichter neu gewählt. Laien sind vom Verband gewünscht, doch ein erfahrener Friedensrichter in der Region sieht das anders.

Friedensrichter versuchen bei Streitigkeiten zu schlichten, damit es nicht zu einem Gerichtsprozess kommt.
Friedensrichter versuchen bei Streitigkeiten zu schlichten, damit es nicht zu einem Gerichtsprozess kommt.
Foto: Manuela Matt

«Entsteht Streit unter Eidgenossen, so sollen die Einsichtigsten unter ihnen vermitteln», heisst es übersetzt im Bundesbrief von 1291. Damit ist die Aufgabe der heutigen Friedensrichter bereits früh in der Schweizer Geschichte umschrieben. «Schlichten statt richten», lautet bis heute der Grundsatz.

Dabei werden juristische Laien bevorzugt. «Er oder sie soll gerade nicht Ansprüche juristisch beurteilen, sondern die Parteien zu einer für alle verträglichen Lösung als Alternative zum Gerichtsprozess führen», sagt Reto Aschwanden, Präsident des kantonalen Verbands.

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