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Hunderettung in Urner BergenDie Gämsen lockten ihn ins steile Gelände

Ein Jagdhund ist mehreren Gämsen ins felsige Gebirge gefolgt – von dort traute er sich jedoch nicht mehr zurück. Die Alpine Rettung Schweiz musste aufgeboten werden.

Auf Abwegen gekommen bei der Jagd: Hund in den Urner Bergen gerettet.
Auf Abwegen gekommen bei der Jagd: Hund in den Urner Bergen gerettet.
Foto: Kantonspolizei Uri

Ein Gämsen jagender Hund hat sich zu weit ins felsige Gelände der Urner Berge gewagt. Der vor Angst gelähmte Vierbeiner konnte nicht mehr zurückkehren und musste von der Alpinen Rettung geborgen und in einem Rucksack gepackt in Sicherheit gebracht werden.

Wie die Kantonspolizei Uri am Freitag mitteilte, waren am Donnerstagnachmittag zwei Wanderer mit ihrem Jagdhund im Gebiet Vorder Chlus auf dem Urnerboden in der Gemeinde Spiringen unterwegs. Der Hund erblickte mehrere Gämsen und folgte diesen bergwärts ins steile Gelände.

Als der Vierbeiner sich unterhalb einer steilen Felswand befand, traute er sich nicht mehr zurück. Die Hundehalter alarmierten daraufhin die Polizei. Der Hund liess sich aber von der Polizei nicht zur Rückkehr bewegen.

Aufgrund des schwierigen Geländes sei die Alpine Rettung Schweiz aufgeboten worden, teilte die Polizei mit. Den Alpinrettern sei es gelungen, ins steile Gebiet vorzudringen und den Hund, in einem Rucksack verstaut, in Sicherheit zu bringen. Das Tier, um eine Bergerfahrung reicher, sei wohlbehalten seinen Haltern zurückgegeben worden.

sho/sda

9 Kommentare
    Victor Brunner

    Warum war der Hund nicht an der Leine?