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Bruterfolg in WinterthurDie Gänsesägermutter, die kein einziges Küken verlor

In Töss und Wülflingen hat in diesem Frühling der Gänsesäger gebrütet. Für die Fischer ist die Entenart ein Konkurrent, ihr Schutz könnte aufgehoben werden.

Wer ganz genau hinschaut und zählt, findet eine Gänsesägermutter und zehn Küken.
Wer ganz genau hinschaut und zählt, findet eine Gänsesägermutter und zehn Küken.
Foto: Stefan Wassmer

An der Töss bei Sennhof hat eine Gänsesägermutter zehn Küken ausgebrütet und aufgezogen. Das ist deshalb erstaunlich, weil am Ufer des Flusses geschützte Höhlen fehlen, in welche die Entenart normalerweise ihre Eier legt. Als Brutplatz kommen aber auch Felsnischen und Gebäude infrage. Wo die Mutter gebrütet hat, ist unbekannt. Aussergewöhnlich sei, dass die Gänsesägermutter in den ersten Wochen kein einziges ihrer Küken verloren habe, sagt Stefan Wassmer. «Sie muss die ganze Zeit über sehr aufmerksam gewesen sein.» Der Vogelkundler hat die lebhafte Gruppe Anfang Juni beobachtet und fotografiert.

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