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Kunst in WinterthurDie Labüschs erobern die Altstadt

Das Weihnachtsgeschäft steht dieses Jahr unter einem schlechten Stern. Die City-Vereinigung Junge Altstadt möchte die Leute nun mit Kunst anlocken.

Die Eisenskunst «Sie und Er» von ChrisPierre Labüsch am Graben ist eines von 14 Kunstwerken an der Ausstellung der Jungen Altstadt.
Die Eisenskunst «Sie und Er» von ChrisPierre Labüsch am Graben ist eines von 14 Kunstwerken an der Ausstellung der Jungen Altstadt.
Foto: Madeleine Schoder

Kein Night-Shopping, kein Rössli-Tram und kein Weihnachtsmarkt. Alle sind wegen der Pandemie abgesagt. Um die Altstadt trotzdem für das Weihnachtsgeschäft attraktiv zu machen, hat sich Remo Hahn, Geschäftsführer der City-Vereinigung Junge Altstadt, mit dem Duo Labüsch zusammengetan. Getroffen haben sich die drei an einem KMU-Apéro, wie Hahn auf Anfrage sagt. Die Aktion trägt den Namen «Winterthurer Kunstschaffende in der Winterthurer Altstadt». Kunst und Kultur drohten wegen Corona vergessen zu gehen, begründet Hahn das Engagement.

Der Name der Aktion lässt erwarten, dass sich zahlreiche Künstlerinnen und Künstler daran beteiligen. Doch von insgesamt 14 Standorten werden nicht weniger als zwölf von den Labüschs selbst bespielt. Nur gerade der Steinbildhauer Peter Hubus Huber und der Fotograf Roland Albanese konnten auch noch dafür gewonnen werden; der Unternehmer Christian Hunziker liest zudem zweimal im Casinotheater aus seinem Buch «Offizielle Anekdoten». Man habe weitere Objektkünstler angefragt, darunter Martin Schwarz und Erwin Schatzmann. «Für die war es aber zu kurzfristig», sagt Hahn. Der Startschuss fiel Anfang Oktober.

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