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Nein zu höheren KinderabzügenDie Linke setzt nun auf Gratis-Krippen

Die SP sieht das Nein zu höheren Kinderabzügen als Absage an weitere Steuersenkungen. Das Geld müsse nun für kostenlose Kinderbetreuung eingesetzt werden. Die FDP fordert die Einführung der Individualbesteuerung.

Das Nein zur Steuervorlage ist mit 63 Prozent überraschend deutlich ausgefallen und lässt dennoch einigen Interpretationsspielraum offen. Die Ablehnung der höheren Kinder- und Krippenabzüge fällt in einigen Kantonen der Ost- und Zentralschweiz sehr deutlich aus, obwohl dies die klassischen Stammlande der CVP sind, welche die Vorlage prägte. Hingegen fand die Vorlage in der Westschweiz und im Tessin die grösste Resonanz. Die CVP hatte im Parlament zusätzlich zur Anhebung des Krippenabzuges die Erhöhung der Kinderabzüge von 6500 auf 10’000 Franken durchgesetzt.

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