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WHO nach dem Austritt der USADie mangelnde Distanz zu China schadet ihm

Tedros Adhanom Ghebreyesus steht als Chef der Weltgesundheitsorganisation unter globaler Beobachtung. Von US-Präsident Donald Trump wird er besonders scharf angegriffen.
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Fehler und Vertuschungsversuche

Der Tod seines Bruders

31 Kommentare
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    Gottfried Pfister

    Der Vorwurf an die WHO ist nur eine weitere Strategie uns wieder in eine Blockkonfrontation hinein zu manövrieren. Sie speist sich aus der Devise "Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns" (G.W.Bush).

    Dabei steht die Anschuldigung an China auf tönernen Füssen. Denn viele Berichte in westlichen Zeitung benutzten Beispiele die zwar gemachte Fehler beschreiben und die Vertuschungsversuche derjenigen Personen welche die Fehler verursacht hatten. Aber kaum Vertuschungsversuche des chinesischen Staates.

    Wir vergessen dabei immer, das wir es mit einem neuen Virus zu tun hatten, wo Fehleinschätzungen passieren. Während wir die Fehleinschätzungen auf der "eigenen Seite" (BAG verharmloste zu Beginn die Pandemie) entschuldigen beschuldigen wir China sofort böswillige Absichten zu haben.

    Nebenbei, erst als die westlichen Industriestaaten endlich über genügend Masken verfügten, änderte die WHO ihre Meinung über das Maskentragen. Würden wir diesen Umstand ähnlich zuspitzen müsste man der WHO eine mangelnde Distanz zum Westen attestieren.