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Corona-PatientenDie Mortalität in den Spitälern sinkt

Die Sterberate auf den Intensivstationen ist derzeit etwa halb so hoch wie während der ersten Welle.

Krankenschwestern kümmern sich um Corona-Patient auf der Intensivstation – hier in Brüssel, Belgien.
Krankenschwestern kümmern sich um Corona-Patient auf der Intensivstation – hier in Brüssel, Belgien.
Bild: Keystone

Das Risiko, auf einer Intensivstation an Covid-19 zu sterben, ist in US- und britischen Spitälern seit der ersten Welle im März massiv gesunken. Dies zeigen zwei aktuelle, von Experten begutachtete Studien. Ein ähnlicher Trend ist auch in der Schweiz zu beobachten: Am Universitätsspital Zürich (USZ) ist die Sterberate von Patienten auf der Intensivstation derzeit etwa halb so hoch wie während der ersten Welle.

Der Rückgang der Mortalität hat zum einen damit zu tun, dass die Patienten während der ersten Welle im Durchschnitt älter waren. Aber nicht nur, wie die Autoren der US-Studie betonen. Die starke Abnahme der Sterberate – in New York sank die Mortalität von 25 Prozent während der ersten Welle auf rund 7,6 Prozent im August – zeige sich unabhängig vom Alter, der Ethnie oder bestehenden Vorerkrankungen, schreiben die Forscher der New York University (NYU). Die britische Studie bestätigt diese Ergebnisse: Auch in dortigen Spitälern ging die Sterberate in wenigen Monaten bei allen Patientengruppen deutlich zurück.

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