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Auto-News

Aktuelle Meldungen aus der Auto-Branche.

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Der I-Pace lädt endlich dreiphasig

Der Jaguar I-Pace wird nun serienmässig mit einem Dreiphasen-Lader ausgerüstet, mit dem mit 11 kW Wechselstrom geladen werden kann. Die 90 kWh grosse Batterie kann so an einer Wallbox in gut 8,5 Stunden komplett geladen werden. Bislang hatte der Brite nur einen einphasigen Lader und musste zum Vollladen mehr als doppelt so lang an der AC-Ladesäule hängen. Die Gleichstrom-Ladeleistung beträgt weiterhin 100 kW. (red)

Clio überholt Golf

Der Renault Clio hat im Mai den VW Golf von der Spitze der Verkaufscharts in Europa gestossen. Zwar mussten beide Modelle im Vorjahresvergleich Rückgänge verbuchen, bei VW fielen sie jedoch stärker aus, weil der Golf wegen Softwareproblemen zwischenzeitlich nicht ausgeliefert werden konnte. In der Schweiz ist der Golf auf Rang 10 abgerutscht, liegt allerdings noch deutlich vor dem Clio auf Platz 36. (red)

Im Mai war der Renault Clio das meistverkaufte Auto in der EU.
Im Mai war der Renault Clio das meistverkaufte Auto in der EU.
PD

Die ersten Polestar 2 sind da

Die ersten Polestar 2 für Europa sind im Hafen im belgischen Zeebrügge eingetroffen. Sie sind für Kunden in Schweden und Norwegen bestimmt. Die Auslieferung der Elektroautos ist für August geplant. Deutschland, Belgien, die Niederlande und Grossbritannien sollen kurz danach beliefert werden, die Schweiz ist im weiteren Verlauf des Jahres an der Reihe. (red)

Die ersten Fahrzeuge der Volvo-Tochter sind in Europa eingetroffen.
Die ersten Fahrzeuge der Volvo-Tochter sind in Europa eingetroffen.
PD
Keine Verbrenner mehr aus Zwickau

Im VW-Werk Zwickau ist in dieser Woche das letzte Modell mit Verbrennungsmotor vom Band gelaufen. Von nun an werden im ehemaligen Trabant-Werk ausschliesslich Elektroautos von VW und künftig auch der Schwestermarken Audi und Seat gebaut. Die Umbauarbeiten in der Halle, in der der Golf Variant bislang produziert wurde, haben bereits begonnen – Ende des Jahres sollen dort die ersten E-Fahrzeuge vom Band laufen. (red)

VW Golf 8 gut geschützt vor Hacker

Schlüssellose Zugangssysteme (Keyless-go) für Pw sind in der Vergangenheit aufgrund ihrer leicht manipulierbaren Funktechnik häufig kritisiert worden. Die Technik erleichtert es Autodieben, sich mit einer einfachen Verlängerung des Schlüsselsignals Zugang zu Fahrzeugen zu verschaffen. Der deutsche Automobilclub ADAC lobt nun den neuen Golf 8, bei dem VW erstmalig in der Kompaktklasse eine vor Manipulation sichere Alternative anbietet. Entscheidende Neuerung ist die sogenannte Ultra-Wide-Band-Technik (UWB), welche in Fahrzeugen höherer Klassen teilweise zum Einsatz kommt. Mit der UWB-Lösung kann das Auto die tatsächliche Entfernung des Signalgebers zum Fahrzeug erkennen. Entriegelt wird nur, wenn der Schlüssel sich auch physisch in unmittelbarer Nähe befindet. Wird das Funksignal nur verlängert, bleibt das Fahrzeug verriegelt.

Mietwagen im Süden werden teurer

Ferien in Spanien sind wieder möglich. Mietwagennutzer müssen jedoch mit hohen Preisen rechnen. Gegenüber dem Vorjahr sind die Tagessätze für die Pw-Leihe im Schnitt um 23 Prozent gestiegen, schreibt das deutsche Vermittlungsportal «Billiger-Mietwagen.de». Das stärkste Preisplus gab es mit knapp 45 Prozent in der Kompaktklasse, Kleinstwagen sind um 27 Prozent teurer geworden. Günstiger geworden sind lediglich Mittelklasseautos: Ihr Durchschnittspreis ist im Vergleich zu 2019 um 16 Prozent gesunken. Auch in Frankreich und Italien müssen Mietwagennutzer mit höheren Kosten rechnen. Dort sind die Preise innerhalb eines Jahres um 10 Prozent beziehungsweise 6 Prozent gestiegen.

48 Volt für den Fiesta

Fords Bestseller Fiesta wird nun auch als 48-Volt-Mildhybrid angeboten. Der 1-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner mit Zylinderabschaltung ist mit einer Leistung von 125 oder 155 PS erhältlich. Der Verkaufspreis startet bei 22’300 Franken. (red)

Exklusives Sondermodell «Golden Thunder»

BMW bietet den 8er in einer exklusiven Sonderversion namens «Edition Golden Thunder» an. Das schwarz lackierte Modell mit goldenen Design-Akzenten und exklusiven Ausstattungsmerkmalen wird generell als Coupé, Cabrio und Gran Coupé in mehreren Motorisierungen angeboten. In die Schweiz werden es aber nur zehn Stück als M850i xDrive Gran Coupé schaffen, erhältlich ab 175'700 Franken. (red)

Vom Sondermodell Golden Thunder schaffen es nur zehn Stück in die Schweiz.
Vom Sondermodell Golden Thunder schaffen es nur zehn Stück in die Schweiz.
PD

Seat macht jetzt auch Zweiräder

Seat will sich vom Autohersteller zum Mobilitätsanbieter wandeln. Die spanische VW-Tochter hat dazu den offiziellen Start seiner neuen Mobilitätsmarke Mó bekanntgegeben. Unter diesem Label wird es motorisierte Zweiräder von Seat geben, wie der e-Kickscooter Mó 65 und der e-Scooter Mó 125. (red)

Unter dem Label Mó verkauft Seat nun elektrisch angetriebene Zweiräder.
Unter dem Label Mó verkauft Seat nun elektrisch angetriebene Zweiräder.
PD
Zwei neue Citroën C4

Nach der SUV-Offensive mit dem C3 Aircross und dem C5 Aircross bereitet Citroën mit dem neuen C4 ein Comeback bei den Kompaktlimousinen vor. Der Citroën ë-C4 fährt zu 100 Prozent elektrisch, während der Citroën C4 mit Benzin- und Dieselmotoren angeboten wird. Laut den Franzosen stehen die beiden neuen Modelle «für ein einzigartiges Design». Die beiden neuen Modelle feiern am 30. Juni ihre Weltpremiere. (red)

Unter Strom: Die Kompaktlimousine Citroën Ë-C4.
Unter Strom: Die Kompaktlimousine Citroën Ë-C4.
Citroën
Letzter BMW i8 rollt vom Band

Nach nur knapp sechs Jahren Produktionszeitraum ist in Leipzig der letzte BMW i8 vom Band gerollt. In den vergangenen Wochen waren in Kooperation mit dem BMW-i8-Club noch 18 exklusive Exemplare des mit Range Extender ausgestatteten Plug-in-Hybrid-Sportwagens entstanden, nun läuft die Produktion aus. (red)

Nach nur sechs Jahren wird die Produktion des BMW i8 eingestellt.
Nach nur sechs Jahren wird die Produktion des BMW i8 eingestellt.
PD
Kleinwagen im Sportler-Look

Der i10 ist nach i30 und Tucson das dritte Modell von Hyundai, das in der Schweiz mit dem Ausstattungspaket «N Line» angeboten wird. Dieses zeichnet sich durch sportliche Designmerkmale aus, wie etwa den weit nach unten gezogenen Kühlergrill mit integriertem LED-Tagfahrlicht. Der i10 N Line ist ab Juli erhältlich und kostet ab 19‘990 Franken. (red)

Ab Juli bei den Schweizer Händlern: Hyundai i10 N Line.
Ab Juli bei den Schweizer Händlern: Hyundai i10 N Line.
PD

IAA: Offen für alle Mobilitätsthemen

Die IAA wird im kommenden Jahr nicht mehr in Frankfurt, sondern in München stattfinden. Die Präsidentin des veranstaltenden Verbandes der Automobilindustrie (VDA) Hildegrad Müller kündigte einen grundlegenden Neustart an. Dazu gehöre, dass sich die Internationale Automobil-Ausstellung künftig auch stärker den Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz widme sowie andere Mobilitätslösungen von E-Scooter bis zum ÖV mit in den Blickpunkt rücke. Die IAA in München findet vom 7. bis 12. September 2021 statt. (red)

Daimler gründet Wasserstoffunternehmen

Daimler hat als neues Tochterunternehmen die Daimler Truck Fuel Cell gegründet. Sie soll die konzernweiten Aktivitäten für Wasserstoff-Lastwagen bündeln und später in das mit Volvo geplante Joint Venture für schwere Brennstoffzellen-Nutzfahrzeuge sowie stationäre Anwendungen übergehen. (red)

Bei Nissan läuft die Produktion wieder

Nach rund drei Monaten Stillstand wegen der Corona-Krise hat nun auch Nissan die Produktion wieder aufgenommen. Im englischen Werk Sunderland laufen bereits wieder Autos vom Band. Bei den Vorbereitungen zum Schutz der Belegschaft seien vorher diverse Massnahmen getroffen worden. (red)

Unter anderem schützen Trennwände die Mitarbeiter im Nissan-Werk Sunderland.
Unter anderem schützen Trennwände die Mitarbeiter im Nissan-Werk Sunderland.
PD
Automarkt weiterhin auf Talfahrt

Wegen der Corona-Krise brach der Automarkt in ganz Europa ein. Von Januar bis Mai 2020 ging die Nachfrage nach Neuwagen in der EU samt Grossbritannien und EFTA-Staaten um 42,6 Prozent zurück im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die grössten Märkte Deutschland (-35 Prozent), Grossbritannien (-51,4), Frankreich (-48,5 ), Italien (-50,5 Prozent) und Spanien mit einem Rückgang um 54,2 Prozent waren alle stark betroffen. In der Schweiz gingen die Verkäufe in den ersten fünf Monaten um 38,9 Prozent zurück. (red)

Mehr Charakter für den BMW 4er

Die neue Generation der BMW 4er-Reihe hebt sich stärker als bisher vom zivileren 3er ab. Optisch unterstreicht das eine extra grosse und neu gestaltete Niere an der neuen Front, technisch ein neuer Sechszylindermotor. Die Markteinführung des Coupés erfolgt im Oktober, später ergänzen ein Cabrio und eine viertürige Fliessheck-Limousine das Portfolio. Premiere an Bord des Zweitürers feiert ein neuer 3,0-Liter-Sechszylinderbenziner mit 275 kW (374 PS), der als M440i xDrive immer mit Achtgangautomatik und Allradtechnik auf die Strasse rollt.

Optisch tritt der neue BMW 4er deutlich eigenständiger auf als sein Vorgänger.
Optisch tritt der neue BMW 4er deutlich eigenständiger auf als sein Vorgänger.
BMW
Auslieferungsstopp aufgehoben

VW hatte im Mai einen Auslieferungsstopp für den neuen Golf 8 verhängt, wegen Probleme mit dem elektronischen Notrufassistenten eCall. Inzwischen sei die Funktionsstörungen mit einem Software-Update behoben worden und der Lieferstopp wurde aufgehoben. Die bereits verkauften Exemplare sollen im Rahmen Rückrufs die frische Version erhalten. In der Schweiz sind davon 562 Fahrzeuge betroffen. (red)

Opel wird DS-Modell produzieren

Opel wird vom Sommer 2021 an ein neues Modell der Citroën-Tochter DS Automobiles im Stammwerk in Rüsselsheim produzieren, teilte der zur französischen PSA-Gruppe gehörende Hersteller mit. In dem Werk mit rund 2400 Beschäftigten rollt derzeit der Insignia vom Band, Ende 2021 kommt der neue Astra hinzu. Zugleich sei nach Unternehmensangaben geplant, den Bau von Getrieben und Schmiedeteilen im Rüsselsheimer Werk im Laufe des Jahres 2021 auslaufen zu lassen. (red)

Automarkt bricht im Mai um 50 Prozent ein

Die durch die Coronavirus-Krise ausgelöste Talfahrt am Schweizer Automarkt wurde im Mai fortgesetzt. Nur 13'890 neue Personenwagen wurden immatrikuliert, das sind über 50 Prozent weniger als im Vorjahr. Nach dem Minus von 67 Prozent im April hat die Wiedereröffnung der Showrooms am 11. Mai demnach noch keinen grossen Erholungseffekt gebracht. Seit Jahresbeginn fehlen der Schweizer Autobranche gegenüber dem Vorjahr rund 39 Prozent der Neuzulassungen. Besserung ist gemäss dem Schweizer Importeursverband wohl erst für die zweite Jahreshälfte in Sicht. (red)