Zum Hauptinhalt springen

Interview mit Urheber des SVP-Films«Die Realität hat nichts mit Rassismus zu tun»

Beton, Ausländer und Räuber: SVP-Nationalrat Thomas Matter, der Financier des umstrittenen Propagandavideos zur Begrenzungsinitiative, wehrt sich gegen den Vorwurf des Rassismus und findet Zürich plötzlich wunderschön.

Wenn von Räubern die Rede ist, wird ein Schwarzer eingeblendet: Szene aus dem SVP-Film.
Wenn von Räubern die Rede ist, wird ein Schwarzer eingeblendet: Szene aus dem SVP-Film.
Screenshot: Youtube

Der SVP-Videoclip löste Empörung aus: Ein kleines Mädchen erzählt vom schönen Landleben und den angeblich schrecklichen Zuständen in der Stadt Zürich. Bei den drei härtesten Aussagen zu Kriminalität und hohem Ausländeranteil werden im Hintergrund Schwarze eingeblendet. Für viele ist das rassistisch. «In dem Werbespot werden gezielt und auf sehr emotionale Art und Weise die Angst vor Überfremdung und negative Gefühle gegenüber jeder Art von Zuwanderung geschürt», sagt dazu Alma Wiecken von der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus. «Aber sein Inhalt erreicht nicht die nötige Schwere, um die hohen Anforderungen von Art. 261bis StGB zu erfüllen. Er ist deshalb nicht im strafrechtlichen Sinn rassistisch.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.