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Ski-WM in CortinaDie Schweizer sind Weltmeister – im Ausfallen

Keine Medaille im Slalom. Dafür sind die Männer Erste in einer unrühmlichen Statistik dieser WM: Niemand kam seltener ins Ziel.

Spitzenreiter bei den Männern: Keine der besten Skinationen hatte mehr Ausfälle zu verzeichnen als die Schweiz.
Spitzenreiter bei den Männern: Keine der besten Skinationen hatte mehr Ausfälle zu verzeichnen als die Schweiz.
Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

Es ist noch selten einer so glücklich durch den Schnee geschlittert und in eine Bande gekracht wie Sebastian Foss-Solevaag. Nachdem er die Ziellinie überquert hat, rutscht er weg, die Zeit aber hat er gesehen. Sie wird reichen. Er ist der letzte Weltmeister dieser Titelkämpfe. Weil die grossen Favoriten des Slaloms straucheln – vor allem aber, weil er sich am besten von allen durch den weichen Schnee kämpft.

Der Norweger weint Freudentränen, Teamkollege Henrik Kristoffersen herzt ihn – er, dem nachgesagt wird, er sei ein Egoist, kein Teamplayer. Auch das ist ein ungewohntes Bild in einem seltsamen Rennen, das diese WM irgendwie passend abschliesst. Kristoffersen ist der Drittplatzierte, der Österreicher Adrian Pertl Zweiter.

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