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Wahlkampf in WinterthurDie SVP unterstützt Hofer

Im Kampf um den Sitz im Stadtrat Winterthur will die SVP Urs Hofer (FDP) unterstützen, da eine GLP-Stadträtin «gleichbedeutend mit einer Steuererhöhung» sei.

Er hat im Hearing die SVP-Delegierten überzeugt: Der Stadtratskandidat der FDP, Urs Hofer.
Er hat im Hearing die SVP-Delegierten überzeugt: Der Stadtratskandidat der FDP, Urs Hofer.
Foto: PD

Im Wahlkampf um den frei werdenden Stadtratssitz von Barbara Günthard-Maier (FDP) bekennt die SVP Farbe. Die Volkspartei, die nicht selbst antritt, hatte beide Kandidierenden, Urs Hofer (FDP) und Katrin Cometta (GLP), zum Hearing geladen. Und kam zu einem «einstimmigen» Fazit: Für die Parteimitglieder sei «glasklar, dass Hofer die richtige Wahl für Winterthur ist», schreibt die SVP am Donnerstag in einer Medienmitteilung. Man werde ihn im Wahlkampf darum aktiv unterstützen.

Hofer setze die Prioritäten am richtigen Ort und setze sich für einen «vernünftigen, aber konsequenten Umgang mit unseren Steuergeldern» ein; zudem bringe der Anwalt eine «beeindruckende Führungserfahrung aus Privatwirtschaft und Armee» mit. Cometta habe sich hingegen in ihren Aussagen von der Sparpolitik ihrer Partei teilweise distanziert. Eine GLP-Vertretung im Stadtrat sei «gleichbedeutend mit einer Steuererhöhung», folgert die SVP.

Auch Wirtschaftsverbände wollen Hofer

Urs Hofer wird nicht nur von der SVP unterstützt, auch verschiedene Verbände haben ihm den Support zugesagt. Dazu zählen die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung (HAW), der KMU-Verband, der Hauseigentümerverband (HEV), die Junge Altstadt und der Baumeisterverband Winterthur.