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Kommentar zu den Zürcher Corona-BeschlüssenDie Zürcher Regierung schiebt die Verantwortung auf den Bund ab

Trotz markant steigender Fallzahlen will der Zürcher Regierungsrat keine weiteren Restriktionen beschliessen.

Regierungspräsidentin Silvia Steiner trifft ein zur Medienkonferenz über das weitere Vorgehen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.
Regierungspräsidentin Silvia Steiner trifft ein zur Medienkonferenz über das weitere Vorgehen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.
Foto: Keystone

Die Corona-Fallzahlen steigen rasant. In dieser angespannten Lage durfte man am Freitag von der Zürcher Regierung einschneidende Massnahmen erwarten, um den Lauf der zweiten Welle zu brechen. Doch beschlossen wurde gar nichts. Der Regierungsrat will lediglich den Vollzug der bisherigen Massnahmen durchsetzen, die Kapazitäten im Contact-Tracing und in den Spitälern ausbauen sowie neue Testzentren schaffen.

Die breite Bevölkerung muss also keine weiteren Einschränkungen in Kauf nehmen. Das mag viele freuen. Doch wenn man sieht, wie schnell sich das Virus wieder ausbreitet, wie sich die Betten auf den Intensivstationen füllen und die Spitäler an ihre Grenzen kommen, ist dieses Zögern unverständlich.

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