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Editorial zur Corona-KriseDiese Vorbilder braucht das Land

Es herrscht Ausnahmezustand. Am coolsten bleiben ausgerechnet jene, die am meisten Grund zur Sorge hätten.

Bleiben gelassen: Pfleger und Bewohner von Altersheimen.
Bleiben gelassen: Pfleger und Bewohner von Altersheimen.
Foto: Keystone

Die Schweiz erlebt turbulente Zeiten. Überall herrschen Aufregung, Nervosität, Unsicherheit, Angst. Befürchtet werden Tausende Corona-Tote sowie irreparable Kollateralschäden für Wirtschaft und Gesellschaft.

Fast am schlimmsten ist allerdings die Unversöhnlichkeit, mit der sich die Lager gegenüberstehen. Obwohl eine grosse Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer in dieser Krise mit sämtlichen Betroffenen mitfühlt und die einen nicht gegen die anderen ausspielen will, heizen die Lautsprecher der beiden Gruppen die Debatte weiter an.

Mit jedem Tag wird ihre Wortwahl vergifteter, besserwisserischer, beleidigter. Auf der einen Seite sind jene, für die ein Zusammenbruch des Gesundheitswesens bereits feststeht, die am liebsten heute schon die Verantwortung für einen angeblichen «Massenmord» der Gegenseite in die Schuhe schieben wollen.

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