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Harold Kreis im Interview«Dieses Virus findet jede Schwachstelle»

Während Deutschland in den Lockdown geht, beginnt nach Monaten Zwangspause die Eishockey-Saison. Mittendrin: ZSC-Meistermacher Harold Kreis.

Zurück im gewohnten Umfeld: Harold Kreis steigt heute mit Düsseldorf in die stark verspätete Eishockeysaison in Deutschland.
Zurück im gewohnten Umfeld: Harold Kreis steigt heute mit Düsseldorf in die stark verspätete Eishockeysaison in Deutschland.
Foto: Imago Images

Am Mittwoch setzte der Lockdown ein in Deutschland, heute Donnerstag beginnt die Eishockeysaison. Ist das nicht paradox?

Das kann man so sehen. Es wurde über viele Bereiche gesprochen, aber der Profisport blieb unberührt von den neuesten Massnahmen. Was bedeutet, dass sich die Leute zumindest am Fernsehen die Spiele anschauen können. Da soll an fünf von sieben Abenden pro Woche Eishockey gezeigt werden. Aber in den Stadien haben wir natürlich keine Zuschauer.

Sind Sie froh, zur gewohnten Routine zurückzukehren?

Als nach dem ersten Lockdown die Diskussion über die Wiederaufnahme des Profisports begann, fand ich das unpassend. Ich fand: Die Gesundheit hat Vorrang. Und ich war zunächst auch nicht so begeistert, als die Liga und die Clubs im Herbst Schritte unternahmen, um aus der Kurzarbeit zu kommen. Aber natürlich habe ich die Entscheidung als Coach der DEG mitgetragen. Als ich dann hier war, die Spieler wieder traf, wir uns miteinander unterhielten, die gewohnten Routinen wieder aufnahmen und auf andere Gedanken kamen, war ich aber froh. Jetzt widmen wir uns wieder dem, was wir am liebsten tun.

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