Dossier: Endlager im Weinland

Auf der Suche nach einem geeigneten Standort für ein Tiefenlager für Atom-Müll bezieht die Nagra auch das Zürcher Weinland in die engere Auswahl ein.


News

Die Abgeltung fürs Endlager ist Verhandlungssache

Für das Endlager soll die betroffene Region entschädigt werden. Doch wie viel Geld sie kriegt, dafür gibt es keine gesetzliche Regelung. Mehr...

Bund verschweigt deutschen Vorbehalt zu Endlager-Verhandlungen

Deutschland verlangt von der Schweiz, dass bei der Frage der Abgeltungen wegen des Endlagers auch ein Vertreter von Baden-Württemberg am Verhandlungstisch sitzt. Damit hält die deutsche Seite den Druck auf die Endlagersuche aufrecht. Mehr...

Nagra muss nicht nach Deutschland bohren

Die Aufsichtsbehörde Ensi beurteilt sämtliche acht Gesuche der Nagra für Bohrungen im Weinland als «geeignet». Und Richtung Deutschland brauche die Nagra nicht zu bohren. Mehr...

Schulweg und Endlager sollen sicher sein

Die Nagra plant bei Marthalen eine Bohrung neben einem Schulweg. Zurzeit werden Massnahmen diskutiert, um den Weg sicher zu machen – vielleicht mit einer Ausweichroute. Mehr...

Nagra soll «heisse Zelle» anders planen

Die Nagra soll aufzeigen, ob der gefährlichste Teil des «Tors zum Endlager» auch anderswo gebaut werden könnte. Damit gäbe es aber mehr Atomtransporte durch Winterthur. Mehr...

Interview

«Bei der Endlagersuche wird den Menschen Sand in die Augen gestreut»

Dass sich das Zürcher Weinland am besten für ein Endlager eignen würde, das sei schon sei Jahrzehnten bekannt, sagt Geologe Marcos Buser. Doch politische Motive hätten die gründliche Untersuchung der Region bisher verzögert. Mehr...

Hintergrund

Subtiler Wortstreit um das Endlager

Wer für oder gegen ein Endlager ist, den erkennt man meist an seiner Sprache. So sprechen Gegner eher von«hochradioaktiven», Befürworter von «hochaktiven» Abfällen. Mehr...

Benken beteiligt Bevölkerung beim Endlager

Der Gemeinderat Benken hat eine Kommission ins Leben gerufen mit dem Ziel, die Bevölkerung über das mögliche Endlager zu informieren. Der erste Anlass war ein Erfolg. Mehr...

Atomaufsichtsbehörde denkt über sich nach

Das Ensi hat fünf Grundsätze zur Aufsicht über die Suche und den Bau des Endlagers verfasst. Viel davon mutet selbstverständlich an. Mehr...

Trotz Endlager für die Atomkraft

Hat das Endlager und die Angst vor Atommüll dem Energiegesetz geholfen? Das Abstimmungsverhalten im Weinland gibt daraufeine klare Antwort: Nein. Mehr...

Wo der Opalinuston ans Tageslicht kommt

Er ist vielleicht das am besten untersuchte Gestein der Schweiz – der Opalinuston. Während dieser Ton im Weinland hunderte Meter unter der Erdoberfläche liegt, kann man ihn weiter nördlich im Kanton Schaffhausen sehen und anfassen. Mehr...

Meinung

«Natiönligeist» als blinder Fleck bei Endlagersuche

Nicht die Sicherheit, sondern die Landesgrenze dominiert bei der Suche nach einem möglichen Endlagerstandort. Dies ist gefährlich und engstirnig, findet unser Regionalredaktor. Mehr...

Fernbedient

Mehr...

Der kurze Weg zum Endlager führt ans Ziel

Leitartikel Die Nagra gab gestern bekannt, dass das Weinland und das aargauische Bözberg als mögliche Endlagerstandorte in Frage kommen. Warum dabei der Transport des Atommmülls ein nicht unwesentlicher Faktor spielt. Mehr...

«Der Besuch der alten Dame»

Kolumne Welche Auswirkungen ein möglicher Endlager-Standort im Weinland in ferner Zukunft haben könnte. Mehr...





Die Abgeltung fürs Endlager ist Verhandlungssache

Für das Endlager soll die betroffene Region entschädigt werden. Doch wie viel Geld sie kriegt, dafür gibt es keine gesetzliche Regelung. Mehr...

Bund verschweigt deutschen Vorbehalt zu Endlager-Verhandlungen

Deutschland verlangt von der Schweiz, dass bei der Frage der Abgeltungen wegen des Endlagers auch ein Vertreter von Baden-Württemberg am Verhandlungstisch sitzt. Damit hält die deutsche Seite den Druck auf die Endlagersuche aufrecht. Mehr...

Nagra muss nicht nach Deutschland bohren

Die Aufsichtsbehörde Ensi beurteilt sämtliche acht Gesuche der Nagra für Bohrungen im Weinland als «geeignet». Und Richtung Deutschland brauche die Nagra nicht zu bohren. Mehr...

Schulweg und Endlager sollen sicher sein

Die Nagra plant bei Marthalen eine Bohrung neben einem Schulweg. Zurzeit werden Massnahmen diskutiert, um den Weg sicher zu machen – vielleicht mit einer Ausweichroute. Mehr...

Nagra soll «heisse Zelle» anders planen

Die Nagra soll aufzeigen, ob der gefährlichste Teil des «Tors zum Endlager» auch anderswo gebaut werden könnte. Damit gäbe es aber mehr Atomtransporte durch Winterthur. Mehr...

Nagra-Pläne heiss diskutiert

Die betroffenen Gemeinden reagieren unterschiedlich auf die Tiefenlager-Pläne der Nagra. In Stadel und Weiach gibt es wenig Widerstand. In Glattfelden zeigt eine Umfrage: Für einige Einwohner wäre das ein Grund, umzuziehen. Mehr...

Nagra zieht acht Bohrplätze im Zürcher Weinland in Betracht

Die Nagra hat im Bereich Zürich Nordost zwei Gebiete eingegrenzt, die für ein Tiefenlager für Atommüll geeignet sind. Ab 2018 will sie mit maximal acht Tiefenbohrungen noch genauere Kenntnis über die Gesteinsschichten gewinnen. Mehr...

Nagra misst vorsorglich

weinland Eigentlich wollte die Nagra die Endlagerregion Nördlich Lägern nicht weiter untersuchen. Nun will sie dort trotzdem Messungen machen. Mehr...

Seismische Messungen ab Herbst

Noch ist nicht klar, ob die Region Nördlich Lägern im nächsten Jahr zu den Gebieten gehört, die dem Bundesrat für ein Atommülllager empfohlen werden. Dennoch starten diesen Herbst die seismischen Messungen. Mehr...

Rütteln am Suchprozess für das Endlager

Die Organisation «Klar! Schweiz» hat gestern in Benken fünf Thesen vorgestellt, in denen sie praktisch kein gutes Haar lässt am Suchverfahren für das Atomendlager. Mehr...

Geologe hält Messungen in Jestetten für relevant

Anders als die Nagra hält der Geologe und Endlagerexperte Marcos Buser die seismischen Messungen in der deutschen Gemeinde Jestetten sehr wohl für notwendig. Mehr...

Das Weinland wird sachte durchgeschüttelt

Im Weinland werden nach 1997 nun zum zweiten Mal seismische Messungen durchgeführt. Ihre Bedeutung ist aber nicht so gross wie vielleicht gedacht. Mehr...

Der Kanton und die Nagra sind sich uneins

Dort, wo das «Tor zum Endlager» hinkäme, wird nun der Verlauf des Grundwassers untersucht. Der Kanton findet dies wichtig – die Nagra nur «interessant». Mehr...

Weinländer zeigen Wut und Wohlwollen

Der Besuch von Bundesrätin Doris Leuthard machte den Weinländer Widerstand gegen ein Endlager sichtbar. Die Ministerin merkte davon wenig: Sie nutzte einen Seiteneingang und erhielt dort ein Geschenk, das es in sich hat. Mehr...

Ensi schwächt Fokus aufs Weinland ab

Die Gegner des Tiefenlagers im Weinland werden heute wohl etwas aufatmen. Denn war zuletzt bei der Standortsuche nur noch das Weinland und Bözberg in der Auswahl, muss man bei den vier anderen Standorten nochmals über die Bücher. Mehr...

Eine Niederlage für Kritiker des Endlagers

Das mögliche Atomendlager beherrschte den Weinländer Wahlkampf. Doch das nützte den atomkritischen Parteien nichts. Und die FDP legte wie im übrigen Kanton zu. Mehr...

«Wir wollen eine Partizipation statt blosse Anhörung»

Die regionale Beteiligung ist gefährdet, da sich die Regionalkonferenz vom Bundesamt für Ener­gie­ nicht ernst genommen fühlt. Mehr...

Heftige Kritik am Vorpreschen der Nagra

Die Stellungnahmen zum gestrigen Vorschlag der Nagra waren zahlreich – und die Kritik war durchwegs die gleiche: Die Wahl der zwei Endlager-Regionen sei verfrüht. Mehr...

Die Beruhigungspille wirkt nicht mehr so

Nach dem jüngsten Vorschlag der Nagra schwindet in der Weinländer Regionalkonferenz die Hoffnung, dass das Endlager anderswo gebaut wird. Mehr...

Endlager: Weinland bleibt – Unterland fällt vermutlich raus

Heute gibt die Nagra bekannt, welche Standorte sie für ein Endlager weiterhin prüfen will. Doch bereits seit gestern ist klar: Das Zürcher Weinland bleibt weiter im Fokus. Mehr...

«Bei der Endlagersuche wird den Menschen Sand in die Augen gestreut»

Dass sich das Zürcher Weinland am besten für ein Endlager eignen würde, das sei schon sei Jahrzehnten bekannt, sagt Geologe Marcos Buser. Doch politische Motive hätten die gründliche Untersuchung der Region bisher verzögert. Mehr...

Subtiler Wortstreit um das Endlager

Wer für oder gegen ein Endlager ist, den erkennt man meist an seiner Sprache. So sprechen Gegner eher von«hochradioaktiven», Befürworter von «hochaktiven» Abfällen. Mehr...

Benken beteiligt Bevölkerung beim Endlager

Der Gemeinderat Benken hat eine Kommission ins Leben gerufen mit dem Ziel, die Bevölkerung über das mögliche Endlager zu informieren. Der erste Anlass war ein Erfolg. Mehr...

Atomaufsichtsbehörde denkt über sich nach

Das Ensi hat fünf Grundsätze zur Aufsicht über die Suche und den Bau des Endlagers verfasst. Viel davon mutet selbstverständlich an. Mehr...

Trotz Endlager für die Atomkraft

Hat das Endlager und die Angst vor Atommüll dem Energiegesetz geholfen? Das Abstimmungsverhalten im Weinland gibt daraufeine klare Antwort: Nein. Mehr...

Wo der Opalinuston ans Tageslicht kommt

Er ist vielleicht das am besten untersuchte Gestein der Schweiz – der Opalinuston. Während dieser Ton im Weinland hunderte Meter unter der Erdoberfläche liegt, kann man ihn weiter nördlich im Kanton Schaffhausen sehen und anfassen. Mehr...

Atomare Anlage im Kopf macht mehr Angst

Eine neue Studie ist zu einem Ergebnis gekommen, das so manch einen erstaunen mag. So ist die Ablehnung von atomaren Anlagen in jenen Regionen grösser, wo es gar keine solchen Anlagen gibt. Gelassener sind die Leute daher im Aargau. Mehr...

Nagra stoppt erneut an der Grenze

Bereits Anfang Jahr konnte die Nagra im deutschen Grenzgebiet keine Daten über die Geologie via Seismik sammeln. Und für Schrägbohrungen holt sie erst gar keine Bewilligung ein. Mehr...

Erinnerungen an die unsichtbare Gefahr

Vor genau 30 Jahren explodierte im ukrainischen Kernkraftwerk Tschernobyl ein Reaktor. Die radioaktive Wolke zog danach auch über die Region. Der «Landbote» hat persönliche Erinnerungen aus dem Weinland gesammelt, wo Radioaktivität wegen des möglichen Endlagers besonders ein Thema ist. Mehr...

Atomstrom mit Rosskur aus Markt werfen

Alt-Regierungsrat Martin Graf zeigte am Sonntag in Benken auf, wie er sich die Zukunft des Atomstroms vorstellt. Er bezeichnet diesen als «Zechprellerei» und hofft insgeheim auf weiter fallende Strompreise, um ihn auszubooten. Mehr...

Deutscher Nachbar bleibt aussen vor

Marthalen läge etwa gleich nahe beim «Tor zum Endlager» wie Jestetten. Doch der deutschen Nachbargemeinde wird eine stärkere Mitsprache verwehrt. Mehr...

Über 2700 Brennelemente nach Frankreich

Der Bundesrat will, dass keine abgebrannten Brennelemente mehr in Frankreich wiederaufbereitet werden. Mehr...

Ein Strohhalm für Kritiker des Endlagers

Die radioaktiven Abfälle in harmloses Material umzuwandeln, ist eine verlockende Idee. Die Transmutation ist zwar grundsätzlich möglich, sie hat aber viele Haken. Mehr...

Grundeigentümer: «Wie immer sagten sie uns, dass ja noch nichts entschieden sei»

Die Entscheidung ist schon gefallen: Das Zürcher Weinland bleibt im Fokus als Endlagerstandort. Die rund 15 Grundeigentümer sind am Mittwoch vorinformiert worden. Mehr...

Mit Traktoren gegen das Tiefenlager

War­um sich das Zürcher Weinland für ein Tiefen­lager eignet, erklärten die Fachleute von Ensi, Nagra und BFE im Innern der Mehrzweckhalle. Draussen vor der Tür positionierten sich derweil Gegnerinnen und Gegner. Mehr...

Jagd nach Stimmen auf dem Acker und im Wald

Haften Erdschollen an Politikerschuhen, ist das ein untrügliches Zeichen dafür, dass der Wahlkampf auf dem Land begonnen hat. Am Wochenende waren Jacqueline Fehr und Markus Kägi im Zürcher Weinland unterwegs. Mehr...

«Natiönligeist» als blinder Fleck bei Endlagersuche

Nicht die Sicherheit, sondern die Landesgrenze dominiert bei der Suche nach einem möglichen Endlagerstandort. Dies ist gefährlich und engstirnig, findet unser Regionalredaktor. Mehr...

Fernbedient

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Der kurze Weg zum Endlager führt ans Ziel

Leitartikel Die Nagra gab gestern bekannt, dass das Weinland und das aargauische Bözberg als mögliche Endlagerstandorte in Frage kommen. Warum dabei der Transport des Atommmülls ein nicht unwesentlicher Faktor spielt. Mehr...

«Der Besuch der alten Dame»

Kolumne Welche Auswirkungen ein möglicher Endlager-Standort im Weinland in ferner Zukunft haben könnte. Mehr...

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