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Illnau-Effretikon hilftDrei Millionen fürs Gewerbe

Drei Millionen Franken Soforthilfe sollen dem lokalen Gewerbe zur Verfügung stehen.

Dem lokalen Gewerbe in Illnau-Effretikon wie hier im Gebiet Langhag soll rasch Geld zur Verfügung stehen.
Dem lokalen Gewerbe in Illnau-Effretikon wie hier im Gebiet Langhag soll rasch Geld zur Verfügung stehen.
Foto: Marc Dahinden

Der Stadtrat Illnau-Effretikon hat einen Rahmenkredit von 3 Millionen Franken bewilligt. Damit sollen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Epidemie abgemildert werden, wie er in einem Communiqué mitteilt. Dies ist möglich, weil der Regierungsrat die Exekutiven der Zürcher Gemeinden dazu ermächtigt, in dieser Notsituation über die für das Parlament geltenden Kreditlimiten zu verfügen.

In einer ersten Tranche sollen 170’000 Franken Soforthilfe zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen und zur Sicherung der Existenz von Kleinunternehmen und Selbstständigerwerbenden zur Verfügung stehen. Damit werden die durch den Kanton Zürich in Aussicht gestellten Mittel verdoppelt.

Mit weiteren 600’000 Franken will die Stadt eigene Investitionen und Unterhaltsarbeiten, die in den kommenden Jahren geplant sind, vorziehen. Im Fokus stünden vor allem Aufträge, die an das lokale Gewerbe vergeben werden könnten.

Halbe Miete erlassen

Die Soforthilfe ist vor allem für Kleinstunternehmen gedacht wie etwa Einzelunternehmer, Freischaffende, Kulturschaffende, Gastrobetriebe, selbstständige Kleinkinderbetreuende und weitere mehr. Sie kann bei knapper Liquidität entweder durch eine Vorfinanzierung oder durch A-fonds-perdu-Beiträge erfolgen, sofern der Bedarf nachgewiesen werden kann.

Die Nothilfe muss am Wohnort beantragt werden. Gesuche können bis Montag, 6. April, an beat.stampanoni@ilef.ch gerichtet und hier heruntergeladen werden. Unter der Telefonnummer 052 354 24 97 steht Wirtschaftsförderer Beat Stampanoni für Beratungen zur Verfügung.

Ausserdem gewährt der Stadtrat den Mietern städtischer Liegenschaften, die von einer Betriebsschliessung oder massiven Umsatzeinbussen betroffen sind, eine Mietzinsreduktion von 50 Prozent für die Monate März und April. Hierfür bewilligte er 26’000 Franken. Die restlichen 50 Prozent werden gestundet und müssen bis auf weiteres nicht bezahlt werden.